Überlebenskünstlerinnen

Die neuen Actionstars sind Frauen
Milla Jovovich in »Resident Evil«

Vergessen Sie Jason Statham! Die neuen Actionstars sind Frauen. Wie Jennifer Lawrence in den Tributen von Panem

An den Konsolen sitzen nur Männer – Gamerprofis, immer noch eine Jungswelt. Auf dem Bildschirm, der das Spiel überträgt, prügeln sich aber mehrheitlich Frauen – mit Killerkurven oder im Pippi-Langstrumpf-Look, alles dabei. Ich sitze in einer dunklen Halle in Köln, während der deutschen Championship von »League of Legends«, einem der populärsten Onlinecomputerspiele, und frage mich, wieso die weiblichen Avatare so beliebt sind. »Frauen oder Männer? Ist egal«, meint der Typ mit der komischen Kappe neben mir. »Entscheidend sind die Skills – was die können.« Wären Politiker und Unternehmer so pragmatisch, dann hätten wir mit der Frauenquote kein Problem mehr.

Überhaupt scheint die neuere Popkultur an der Verflüssigung der Geschlechtergrenzen zu arbeiten. Im Internet weiß niemand, ob hinter der Fee aus »World of Warcraft« oder der romantischen Fangeschichte um Hermione Granger nicht doch ein Kerl steckt. In dem gemeinen Tischspiel-Bestseller »Munchkin« gibt es eine Karte »Geschlechtswechsel«, die einen Zauberer in eine Zauberin verwandelt; in »The Big Bang Theory« sind die vier Über-Geeks viel zickiger als ihre Freundinnen. Und obwohl sie angeblich zur Generation der Illiteraten gehören, kennen alle Jungs an der Schule meines Sohns die Jugendbestseller um die »Tribute von Panem« und die tapfere, rebellische, dabei unzweifelhaft weibliche Bogenschützin Katniss Everdeen. Der Gender-Crossover-Effekt der Katniss-Figur ist schon vor einer Weile offiziell bestätigt worden: Eine kleine, aber genaue Studie der FSK hat herausgefunden, dass die Katniss der ersten »Panem«-Verfilmung nicht nur für Mädchen, sondern auch für junge männliche Zuschauer glaubwürdig und vorbildhaft ist, dass bei ihnen die Geschichte sogar für eine »Flexibilisierung des Geschlechtsrollenverständnisses« sorgt.

Man kann Probleme damit haben, wie die Tribute von Panem das Spektakel des Teenager-Massakers ausbeuten, ohne die Verdienste der hochmoralischen Katniss herunterzuspielen: Sie hat die Actionheldin im Zentrum des Blockbuster-Business verankert, den Elben Legolas als Standard im Bogenschießen abgelöst – »Mach mal das Katniss-Ding, Hawkeye«, heißt es heute –, und vor allem wird sie von einer Darstellerin gespielt, die ein vertretbares Körperideal repräsentiert. Anders als bei Angelina Jolie hat man bei Jennifer Lawrence nie das Gefühl, jemand müsste der Frau dringend mal ein Sandwich reichen, und anders als die meisten Actionheldinnen kriecht Lawrence nicht im hautengen Einteiler durchs Gebüsch, sondern in eher rumpeligen Outfits.

Mit Zähnen, Klauen und Strahlenkanonen

Katniss markiert nur die Spitze des Eisbergs. Das Bild der Actionheldin hat sich in den letzten zehn Jahren erheblich ausdifferenziert; da sind bodenständige und übersinnliche Frauen unterwegs, smarte Agentinnen, Guerilleras, agile Martial-Arts-Spezialistinnen, schwerbewaffnete Rangertypen, es wird mit Zähnen, Klauen, Strahlenkanonen und Energiebällchen gekämpft. Zwei Schauspielerinnen, immerhin, tragen erfolgreiche Franchises: Milla Jovovich mit Resident Evil, Kate Beckinsale in Underworld. Ein regelrechtes Trend-Beben aber gab es im Bereich der Jugendunterhaltung. Die »postfeministischen« Mädchen sind eine enorm konsumfreudige Zielgruppe, eifrige Sammlerinnen von Logo-Shirts, Handy-Charms und Plakaten; sie werden seit den Neunzigern geflutet mit Produkten: TV-Cartoons wie die Powerpuff Girls und Kim Possible, Shows wie Buffy und Veronica Mars, Romanserien wie »Panem«, »Divergent«, auch schon verfilmt, oder die Fearless-Reihe, von der es inzwischen vierzig Bände gibt – und dieser Sektor wird ausnahmsweise nicht von Männern, sondern von Autorinnen beherrscht.

Allerdings war es nicht das große Hollywoodkino, das der modernen Actionheldin den Weg zum Publikum bahnte, im Gegenteil: Nachdem die Pionierinnen der Achtziger, Ellen Ripley und Sarah Connor aus den Alien- und Terminator-Filmen, ihre verschwitzten Tank-Tops an den Nagel gehängt hatten, wirkte der Kampf der Actionheldinnen im Big-Budget-Kino eher verzweifelt. Die scheinbar todsichere Rechnung Angelina Jolie plus »Tomb Raider« gleich Wahnsinns-Boxoffice ging nicht auf; die mit der TV-Serie Alias so erfolgreiche Jennifer Garner scheiterte als Elektra, Halle Berry als Catwoman, Charlize Theron – eigentlich eine sehr coole Schauspielerin, die einen Eindruck von Kraft und Eleganz vermitteln kann: Ballett lohnt sich – als Aeon Flux.

Ein Kollege meinte bei einem dieser geekigen Partygespräche – wir standen in Halloween-Kostümen herum –, für einen Tomb Raider-Familienfilm sei es Anfang der nuller Jahre einfach noch zu früh gewesen. Und tatsächlich ist das der Punkt: Der Aufstieg der Actionheldin setzte eine Verschiebung in der kulturellen Wahrnehmung voraus – er verdankt sich der wachsenden Popularisierung von Genres, die einmal Sache verrückter Fankulturen waren, einer steigenden Wertschätzung des Abseitigen, Trashigen, Exotischen. Fast jede zeitgenössische Heldin hat ein Vorbild im Fernsehen – ich rede hier nicht von Prime-Time-Quality-Shows –, im Comic, im Horror-, Exploitation- oder Martial-Arts-Film, hinter jeder Katniss steht eine Xena, hinter jeder Mrs. Smith eine von Charlie’s Angels.

Aus der Latexfetisch-Boutique

Das traditionellste, verbreitetste und aus offensichtlichen Gründen vom männlichen Publikum akzeptierte weibliche Actionmodell ist die BDSM-Frau: die mit »phallischen«, fetischistischen Accessoires ausgestattete Heldin im Mieder oder Latexanzug, meist in der Domina-Variante – Emma Peel, Pamela Anderson in Barb Wire –, gelegentlich auch unterwürfig wie im Fall von Wonder Woman, die ihre Kräfte verliert, wenn sie gefesselt wird, ein regelrechtes bondage girl. Für feministisch und psychoanalytisch orientierte Filmwissenschaftler ist die Fetischisierung der starken Frau eine Strategie, die Angst des Mannes vor dem »kastrierten« weiblichen Körper zu kanalisieren. Da­rüber kann man sich streiten, klar ist aber, dass eine solche Form der Inszenierung die Frau für den männlichen Blick herrichtet, also: zum Objekt macht. Das gilt sogar noch für die Lara Croft im »Tomb Raider«-Videospiel. Die war zwar ein Durchbruch auf dem Gamesmarkt – niemand hatte geglaubt, dass ein Titel mit einer Heldin so erfolgreich sein würde. Am Ende musste man sich aber auch fragen: Docken die Spieler hier tatsächlich an eine Frauenfigur an? Oder wollen sie Lara bloß auf den Hintern schauen? »Tomb Raider« ist nicht zufällig ein Third-Person-Shooter, aus der subjektiven, der First-Person-Perspektive würde man die Figur nämlich nicht sehen.  

Erstaunlich ist, dass die fetischisierte Variante der Actionfrau heute, wo Latexklamotten sich verkaufen wie warme Semmeln und Millionen »Shades of Grey«-Leserinnen wissen, was ein safeword ist, wieder auf die urtümlichste Weise funktioniert. So hat Len Wiseman sein Underworld-Franchise allen Ernstes auf die in hochglänzenden Lack gegossenen Hüften von Kate Beckinsale gegründet; nichts ist hier mehr spürbar vom Camp-Gestus und der verwirrenden Ironie, mit denen Emma Peel und Barb Wire – »Nenn mich nicht Babe!« – angetreten waren. Und die von Michelle Pfeiffer einmal so hinreißend wuschig gespielte Catwoman, die sich in einem Gebrauchtwagen ins hastig zusammengenähte kleine Schwarze zwängte, macht Christopher Nolan in The Dark Knight Rises zur Messehostess – wenn mir auch gerade nicht mehr einfällt, welches Motorrad sie da verkaufen sollte.

Spuren von Lippenstift

Unter emanzipatorischem Gesichtspunkt wegweisender waren die vielen kompetenten Teamplayerinnen, die in den Marvel-Comics der Sechziger und Siebziger auftauchten: Sue Storm von den »Fantastischen Vier«, die sich neben ihrem Heldenjob mit ihrem biegsamen Gatten, dem Gummimann Reed Richards, über die Kinderbetreuung stritt, Jean Grey, deren telekinetische Kräfte sich mit der Zeit ins Kosmische steigerten, oder Kitty Pryde, das Mädchen, das durch Wände geht – Inspiration für Joss Whedons Buffy. Die liberale Tradition des Marvelverlags – der gerade sexualpolitisch wieder vorangeht: kürzlich wurde eine Reihe angekündigt, die das Transgender-Potenzial des superpopulären Schurken Loki ergründen soll –, ist im X-Men-Franchise spürbar geblieben: in der Selbstverständlichkeit, mit der die ersten beiden Filme den Frauen, Halle Berry und Famke Janssen, die Special-Effect-Szenen in den »Endkämpfen« überlassen, in der Bewunderung für die gefährliche, umtriebige Gestaltwandlerin Mystique. Wolverine: »She’s good.« – Magneto: »You have no idea!« Dem Marvel-Imperium verdankt auch Scarlett Johansson ihre Mutation vom Indiemädchen mit dem Schmollmund zur Mainstream-Superheroine: als Black Widow in den Avengers-Filmen strahlt sie eine gewisse erotische Unbestimmtheit aus – die weiblichen Fans im Internet hängen ihr gerne mal einen Kunstpenis an –, und in Luc Bessons Lucy löst sie sich am Ende samt Louboutin-Pumps in einem irren Nebel aus Cyber-Eso-Alien-Erlösungskitsch auf: buchstäblich eine neue Dimension des Actionfilms.

Scarlett Johansson in »Lucy« (2014)

Die Heldinnen der ersten weiblichen Actiongeneration im amerikanischen Publikumskino, Jamie Lee Curtis, Sigourney Weaver oder Demi Moore, imitierten noch die männlichen Kollegen – mit ihren definierten Muskeln und dem innigen Verhältnis zum Stahlglanz hochkalibriger Waffen waren sie damals für viele Kritiker einfach nur Rambo in drag. Die eher zart gebaute Anne Parillaud, die in Luc Bessons Nikita lernen musste, Lippenstift zu benutzen und auf High Heels zu gehen, also: eine »echte Frau« zu sein, bevor sie als Profikillerin für den Geheimdienst tätig werden konnte, brachte eine neue Note ins Spiel: Nikita vereinigt »die Zeichen von Feminität und Maskulinität« in einem Bild, wie Jeffrey A. Brown in der sehr schön umfassenden Frauen-Action-Studie »Dangerous Curves« schreibt.

Beerbt wurde Parillaud etwa von der koboldhaften Milla Jovovich, die in der ersten Verfilmung der ursprünglich gar nicht mal so östrogenhaltigen »Resident Evil«-Games in einer Kombination aus luftigem Lingerie-Kleidchen und Stiefeln antrat. Unter der Ägide von Paul W. S. Anderson, der so originell mit visuellen Techniken und crossmedialen Erzählformen jongliert, dass er inzwischen als heimlicher Spitzenauteur des Genrekinos gilt, entwickelte Jovovich sich in fünf Filmen – 2016 soll die sechste und letzte Schlacht stattfinden – zur ideellen Gesamt-Actionfrau: in jedem Film ein neuer Look, ein neues Setting, eine Rekombination der Zeichen. Und ihre Alice, die nicht nur gegen eine Zombie-Pandemie, sondern vor allem gegen einen alles beherrschenden Superkonzern, die Umbrella Corporation, kämpft, weiß, dass eine Frau sich selbst retten muss, bevor sie die Welt ins Trockene bringen kann. Alices Arbeitsplatzbeschreibung in Resident Evil: Apocalpyse geht so: »We struggle, we fight, we watch our friends die. Survival is a bitch.«

Überleben ist ein Miststück. Damit wären wir bei den größten Survival-Spezialisten überhaupt, den final girls der Splatter- und Slasherfilme und den Heldinnen von Trashgenres wie dem female revenge movie, dem Frauen-Rächerfilm. Die operierten, meint Carol J. Clover in ihrer legendären Genrestudie, »auf der Basis eines Unisex-Körpers, dessen Weiblichkeit oder Männlichkeit performativ entschieden wird«. Will sagen: Ob wir einen Körper in einem bestimmten Moment als weiblich oder männlich wahrnehmen, hängt davon ab, ob die Handlung, die er ausführt, im sozialen Zusammenhang typischerweise Frauen oder Männern zugeschrieben wird. Am Ende dieser Gedankenkette überleben und siegen Frauen dann nicht, weil sie dasselbe tun, weil sie werden wie Männer – »Suck my dick«, sagt Demi Moore in G.I. Jane –, sondern: als Frauen. Die triumphalsten neueren Frauen-Actionfilme hat Quentin Tarantino gedreht. In Death Proof, dem ultimativen chick flick, zeigen postfeministische »Vogue«-Leserinnen, was sie draufhaben, wenn es eng wird. Kill Bill arbeitet sich gleich durch den ganzen Katalog weiblicher Krisen- und Konfliktsituationen im zwanzigsten Jahrhundert – Konkurrenz am Arbeitsplatz, sexualisierte Gewalt, die Belastung alleinerziehender Mütter, ungeplante Schwangerschaft, Scheidungskrieg. Und all das Blut, die Schläge, Tritte und Schwerthiebe, die Tarantino’schen Schockmomente haben hier ihren Sinn: Sie machen das Existenzielle, das Dramatische sichtbar an einem Kampf, der in unserer Gesellschaft als alltäglich, selbstverständlich und mäßig interessant betrachtet wird – ganz einfach deshalb, weil es »nur« Frauen sind, die ihn führen.

Why we fight

Aber warum ist es tatsächlich so wichtig, dass Frauen in Actionfilmen vorkommen? Müssen die auch militarisiert werden? Braucht das Kino, braucht das Publikum mehr Helden, die mit großen Wummen in Krisengebieten aufräumen und Superschurken in lächerlichen Kostümen wegsprengen? Natürlich nicht. Aber es geht bei den Actionheldinnen nicht bloß ums Hauen und Stechen – es geht um Handlungs- und Bewegungsfreiheit, um die Möglichkeit, sich im Raum breitzumachen, um den physischen Ausdruck von empowerment, Selbstermächtigung. Die »Action« ist der ursprüngliche Schauwert des Kinos, seine Raison d’Être  – der Cinématographe der Brüder Lumière war nichts anderes als ein Apparat zur »Aufzeichnung« von »Bewegung«, »kinesis«. Und ein ganz besonderes Vergnügen liegt natürlich darin, nicht nur Züge, Autos oder Pferde, sondern: den menschlichen Körper in Bewegung zu versetzen, in Aktion zu sehen. Frauen hatten dieses Vergnügen lange nicht: Während sich der »Rote Korsar« auf seinem Schiff austobte und die Welt von oben aus den Wanten betrachtete, stand sein Mädchen auf dem Deck herum. Und noch in den Achtzigern konnte man froh sein, dass Keanu Reeves sich Sandra Bullock unter den Arm klemmte, als er am Ende des atemlosen Actionthrillers Speed orgastisch unter dem entfesselten Bus und aus der U-Bahn herausspritzte.

Einfach mal abheben

Den entscheidenden Kick in dieser Hinsicht lieferte das Kino aus Fernost, das schon sehr lange formidable weibliche Actionstars hervorbringt und über die stilisierten Schwertfilme von Tsui Hark, Ang Lee und Zhang Yimou im westlichen Mainstream Bilder verbreitete, in denen Frauen und Männer sich die Lufthoheit überm Bambuswald teilen und die Geschlechtsmerkmale sich auf die wundersamste Art vermischen – unterscheiden Sie mal einen männlichen von einem weiblichen Ninja. Die praktische Nutzanwendung der chinesischen Kampfkunst lässt sich in Steven Soderberghs unterschätztem Thriller Haywire besichtigen. Nachdem die Mixed-Martial-Arts-Spezialistin Gina Carano in einem Hotel Michael Fassbender niedergerungen hat, tritt sie die Flucht über die Straßen, Hinterhöfe, Dächer von Dublin an. Und selten hat man eine Frau gesehen, die eine Stadt, einen Raum so bespielt, klug, kompetent, agil.

Interessanterweise traut die zeitgenössische Popkultur Frauen nicht nur zu, dass sie die Welt retten, sondern sogar: dass sie diese Welt künftig besser einrichten. Ist der Actionheld, der Selbsthelfer von Wilhelm Tell über Captain America bis Jason Statham, an regressive Ordnungs- und Machtfantasien gebunden, so scheint sich bei den Frauen inzwischen eine linke Tendenz in den Vordergrund zu schieben: Sie stehen häufiger auf der Seite der Unterdrückten, und sie tun die richtigen Dinge aus den richtigen Gründen. Die brillante, hübsche Buffy könnte die Queen Bee an ihrer Highschool sein, schlägt sich aber auf die Seite der »Opfer« und pflegt aufrichtige Frauenbündnisse, die bis zur letzten Staffel halten. Die Resident Evil-Filme haben sich zu einer Spielanordnung entfaltet, in der die Hauptfigur gegen ihre Erfinder rebelliert – eine Metapher auch auf die digitale Unterhaltungskultur, die »Welt am Draht«. Und in Machete von Robert Rodriguez ist der nicht besonders helle Titelheld in einer privaten Rachemission unterwegs, während Michelle Rodriguez und Jessica Alba ins Große denken und sich einem politischen Feldzug verschreiben, in hübscher Umkehrung der Vorstellung, dass Männer rational und Frauen emotional handeln.

Kann sein, dass das die neue Frauen-Actionwelle unter den Begriff »Unterhaltungsfeminismus« fällt, den ein Kritiker in der »Welt« neulich für das Phänomen der gehäuft auftretenden starken Frauen im amerikanischen Fernsehen geprägt hat. Eher beunruhigend wirkt auch das Gerücht, dass ein Spin-off des Actionveteranentreffens Expendables geplant ist, jetzt mit Frauen. Cameron Diaz und Milla Jovovich sollen im Gespräch sein, der Arbeitstitel lautet ExpendaBelles. Da müssen wir leider abraten. Es wäre tragisch, wenn Jovovich die Glaubwürdigkeit und das Identifikationspotential verspielte, die sie als Alice in Resident Evil  erworben hat. Neulich haben wir zuhause die große Frage unserer finsteren Zeit, die Walking Dead-Frage gestellt: Wen willst Du bei einer Zombie-Apokalypse unbedingt in deinem Team haben? Iron Man, den Terminator, Samuel L. Jackson?  Zwei Männer meinten, wie aus einem Mund: »Alice!«

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