Stephen Mirrione

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»Biutiful« ist eine Art Remake von Kurosawas »Ikiru«. Die Geschichte eines sterbenden Mannes in einer Vorstadt von Barcelona. Handwerklich perfekt, aber schwerfällig, mit oft aufgesetzter Poesie inszeniert von Iñárritu, dem Cineasten der Misere. Was hätten James Toback oder Abel Ferrara aus dem Stoff gemacht!
Komödie um die Anfänge des Profi-Footballs in den USA. George Clooney versucht sich als Regisseur und Hauptdarsteller, mit Renée Zellweger als Partnerin, in einem Mix aus Screwball-Romanze und Football-Slapstick, wobei er den Slapstick verstolpert, aber der Romanze doch Charme verleihen kann
Iñárritus handwerklich virtuoser Episodenfilm »Babel« zielt aufs Gefühl, nicht auf den Intellekt: Seine Themen und Motive – globale Verflechtung, kulturelle Differenz, menschliche Hybris – sind eher unspezifisch und manchmal sogar klischeehaft bebildert
Ein Stück Aufklärung: George Clooneys gelungener Medienfilm »Good Night, and Good Luck.« über einen Fernsehmoderator, der sich nicht einschüchtern lässt
Wie in »Amores Perros« zieht der mexikanische Regisseur drei Schicksale durch einen Unfall zusammen. Die chaotisch durcheinander gewirbelte Zeitstruktur des Films bereichert die Geschichte aber nicht, sondern lenkt von den großartigen Schauspielern ab.
Steven Soderberghs lange nachwirkendes Drogen-Drama ist ein schillerndes Mosaik, das aus einer Vielzahl von Details besteht, die für sich genommen bereits von großer Kraft sind und in ihrer Summe ein beeindruckendes Gesamtbild ergeben