P.J. Byrne
Als Schauspieler/in:
Wile E. Coyote zieht gegen ACME vor Gericht – und sein beinahe abgeschriebener Film gleich mit. Dave Green verbindet präzisen Cartoon-Slapstick, liebevolle Figuren und bissige Konzernsatire zu einem erstaunlich klugen Vergnügen. Nicht ganz Chuck Jones, aber verdammt nah dran.
David Robert Mitchell dreht üblicherweise paranoide Filme, in denen die Charaktere einander ausspionieren und nachstellen. Nun verschlägt es ihn in Vorstadtszenerien die an Spielbergs Produktionen der 1980er erinnern. Als diese ins Erdmittelalter katapultiert und von gefräßigen Dinosauriern heimgesucht werden, bricht sich gut geöltes Sensationskino Bahn. Aber auch im Wurmloch der Nostalgie bleibt der Regisseur sich treu.
Alles, was in »Singin' in the Rain« nicht vorkommt: Damien Chazelle erzählt von der schmutzigen, wilden Zeit der Filmindustrie vor der Einführung von Tonfilm und Hays Code – als wüste Orgie der Transgressionen, die zugleich eine kurze, große Zeit für gesellschaftliche Außenseiter war.
Zwei Männer, ein italoamerikanischer Rausschmeißer und ein schwarzer Klassik- und Jazzpianist kommen sich in den zwei Monaten einer Konzertour durch den amerikanischen Süden näher. Mit dem Buddy-Roadmovie »Green Book« ist Peter Farrelly, hier ohne seinen Bruder Bobby auf dem Regiestuhl, den Flegeljahren entwachsen, vor allem auch dank grandioser Darsteller





