Newsletter 22.09.2022
Mehr bittere Tränen
Denis Ménochet als »Peter von Kant«
Er ist groß, er ist kräftig und hat eindringliche blaue Augen. Bisher war er meist in Nebenrollen, wie in »Inglourious Basterds« oder »The French Dispatch« zu sehen. Doch in diesem Jahr überrascht er mit einer anspielungsreichen, gewichtigen Hauptrolle – Denis Ménochet als schwuler gescheiterter Filmregisseur in François Ozons neuem Film »Peter von Kant«, einer Hommage an Fassbinder und seinen Klassiker »Die bitteren Tränen der Petra von Kant«.
Was tut man nicht alles für die Liebe? Oder besser gesagt: Was tut man nicht alles für den Erfolg? Als der mondäne, egomane Regisseur Peter sich Hals über Kopf in den jungen, hübschen Schauspieler Amir verliebt, nutzt dieser die Situation maßlos aus, um berühmt zu werden. Peter verschafft ihm ein Zuhause, Erfolg und Ruhm. Doch als Amir ein Star wird, erlischt die Liebe zwischen ihnen so schnell, wie sie begonnen hat…
Lesen Sie die Filmkritik von Thomas Abeltshauser und unsere Nahaufnahme »Der Mann, der weint«, in der Birgit Roschy den französischen Schauspieler Denis Ménochet etwas genauer unter die Lupe nimmt.






