69. Berlinale: Preise der Ökumenischen Jury

Verleihung des Ehrenpreises an Festivaldirektor Dieter Kosslick, v.l.: INTERFILM-Präsidentin Julia Helmke, Dieter LKosslick, Jurypräsidentin Anna Grebe

Verleihung des Ehrenpreises an Festivaldirektor Dieter Kosslick, v.l.: INTERFILM-Präsidentin Julia Helmke, Dieter LKosslick, Jurypräsidentin Anna Grebe

»God Exists, Her Name Is Petrunya« von Teona Strugar Mitevska, ein Film aus Nordmazedonien, hat den Preis der Ökumenischen Jury für einen Film des Internationalen Wettbewerbs gewonnen. Im Forum vergab die Jury ihren Preis an den österreichischen Dokumentarfilm »Erde« von Nikolaus Geyrhalter, im Panorama zeichnte sie die australische Produktion »Buoyancy« von Rodd Rathjen.aus. Eine Lobende Erwähnung erhielt »Midnight Traveler« von Hassan Fazili.

Die dänisch-kanadische Koproduktion »The Kindness of Strangers« von Lone Scherfig hatte am 7. Februar die Berlinale 2019 eröffnet. Die aus dem Umkreis der Dogma-Gruppe stammende Regisseurin war bereits mehrfach Gast des Festivals. Es war die letzte Berlinale unter der Leitung von Dieter Kosslick, den die kirchlichen Filmorganisationen INTERFILM und SIGNIS auf dem Ökumenischen Empfang der Kirchen am 10. Februar mit einem Ehrenpreis auszeichneten.

Die Ökumenische Jury besteht seit 1992. Die erste kirchliche Jury, 1954 entsandt vom Office catholique internationale de cinéma (OCIC), nahm ihre Arbeit bereits auf, als die Bären noch durch eine Publikumsabstimmung ermittelt wurden. Erst 1956 wurden zwei internationale Jurys (für Spiel- und für Dokumentarfilme) durch das Festival berufen. Die erste evangelische INTERFILM-Jury verlieh 1963 ihren Preis an den amerikanischen Film »Lilies of the Field« von Ralph Nelson. 

Quelle: interfilm.de

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