Filmkritiken
Woche vom 22.07.2026
Inspiriert von der Entwicklung eines bahnbrechenden Sextoys, handelt diese Komödie von einer Ehefrau, die auf die Suche nach ihrem Orgasmus geht: eine Achterbahnfahrt zwischen tiefergelegtem Klamauk und pädagogischer Verve, mehr fröhlich als obszön und stets der weiblichen Perspektive verpflichtet.
Eine Zeit lang gelingt es Michel Franco, die Liebesgesichte eines ungleichen Paares als faszinierende Studie über Geld und Sex, Macht und Liebe zu erzählen. Doch letztlich bleibt er in einem viel zu simplen Fatalismus verhaftet, den er zudem noch in längst zum Klischee gewordenen Filmbildern von der Kälte der Reichen und Mächtigen zelebriert.



