Aktuelles
17.02.2026
Zum großen Bedauern derjenigen, die chronisch zu spät kommen, sind Kurzfilme als Vorprogramm des Wettbewerbs schon seit einigen Jahrzehnten verschwunden. Nun werden sie in einer eigenen Sektion gebündelt. Unter den »Berlinale Shorts« verbergen sich oft wahre Perlen.
16.02.2026
Die Berlinale lehrt ihr Publikum das Gruseln. Und der erste deutsche Film im Wettbewerb stellt die Frage, was Kunst noch ausrichten kann gegen den Zerfall der demokratischen Kultur.
11.02.2026
Hollywood macht sich rar, Kunstfilm ist Trumpf, im Wettbewerb werden drei deutsche Filme gezeigt und Isabelle Huppert spielt einen Vampir: Am Donnerstag wird die 76. Berlinale eröffnet.
10.02.2026
Die Berlinale-Retrospektive »Lost in the Nineties« erkundet das Kino der neunziger Jahre jenseits des Mainstream und liest das Jahrzehnt neu – politisch, lebensnah und bewusst gegen den Blockbuster-Kanon.




nicht richtig gut, aber besser als so einiges
Pandorum hat einige schwerwiegende Lücken im Drehbuch und in der Dramaturgie, und tut sich auch deshalb etwas schwer, weil vieles nicht wirklich neu ist, denn es hat ja "Alien" schon vorher gegeben, so dass es schwierig ist, den Zuschauer mit dem Ausgangssetting wirklich zu überraschen oder zu gruseln. Aber der Film ist innerhalb des Genres wirklich nicht schlecht, und die Schauspieler legen sich wirklich ins Zeug. Ben Foster und Antje Traue geben ein herrlich schräges Paar ab, das notgedrungen zusammenhalten muss um zu überleben, und das set design ist an einigen Stellen wirklich sehr gut gemacht. Wenn man sich z.B. Alien Covenant ansieht, dann muss ich sagen, dass Pandorum dagegen gar nicht abfällt, denn Alien Covenant ist eigentlich eine Kopie des ersten Alien Films, und dagegen hat Pandorum dann eben doch einige Variationen zu bieten, besonders bei der Kameraführung und dem setting. Den Misserfolg an der Kasse hat Pandorum nicht verdient.