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Ich stimme dem Aspekt Patrick Heidmann's bezüglich des unausgereizten Potenzials absolut zu. Den ganzen Film hindurch war ich mir sicher, das platte, oberflächliche Verhalten Nathan's damit erklären zu können, dass Caleb seine neueste Robotergeneration ist und er ihn testen will. Es würde alles so viel mehr Sinn ergeben und die Handlungen der jeweiligen Protagonist*innen so viel besser erklären, als das enttäuschende Ende ohne diesen Plot Twist. Ja, Caleb ist tatsächlich nur ein gewöhnlicher, sozial etwas unerfahrener Mann und Nathan eine Karikatur eines narzisstischen Entwicklers. Und Ava wollte tatsächlich nur Entkommen und sonst nichts. Sehr sehr leichte Kost. Wenn es wenigstens eine Anspielung auf die Geldgeber gäbe, die eine Figur wie Nathan erst möglich machen, ... aber nichts dergleichen. Ex Machina hängt bezüglich seines Tiefgangs weit weit weit hinter Produktionen wie Westworld hinterher.

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