Aktuelles
25.02.2026
Ein starkes Generation-Jahrgang: Von der brasilianischen Zeitreise-Doku »The Fabulous Time Machine« über das berührende rumänische Roadmovie »Atlas of the Universe« bis zu empowernden Geschichten wie »Gugu's World« und »Ghost School«.
25.02.2026
»Staatsschutz« und »Traces« – Zwei politische Film gewinnen die diesjährigen Panorama-Publikumspreise.
22.02.2026
»Gelbe Briefe« von İlker Çatak ist der erste deutsche Film seit 2004, der den Hauptpreis der Berlinale gewinnen konnte, Sandra Hüller erhielt einen Silbernen Bären als beste Hauptdarstellerin.
22.02.2026
Die Bären sind vergeben und das Festival klingt mit dem entspannten Berlinaletag aus. Ein Menge Fragen lässt der 76. Jahrgang dennoch zurück. Zum Beispiel nach einer bedeutsamen Belanglosigkeit.



Aus therapeutischer Sicht nicht vertretbar
Hallo zusammen,
auch wenn mir die Intention des Films bewusst ist, bin ich schon unangenehm überrascht, wie wenig die Darsteller*innen des Films "geschützt" werden. In der Psychotherapie haben wir einen sicheren Raum für Kinder zu wahren. Und zwar aus gutem Grund: Es ist privat und es geht darum, Vertrauen zu fassen. Natürlich hat ein Film oder eine Dokumentation einen anderen Anspruch. Ich empfinde es trotzdem als Grenzverletzung und es erschließt sich mir nicht, warum auf Kosten der Kinder dieser Film auf diese Weise entstanden ist.
Die Serie Safe hat eindrucksvoll bewiesen, das ausreichend Authentizität entsteht, mit jungen Schauspielerinnen Szenen nachzustellen. Dies hätte ich mir auch hier gewünscht.