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Offensichtlich sind mein Mann und ich, beide übrigens Bergmann-Fans, zu doof, um diesen Film verstehen und mögen zu können. Er schleppt sich in Überlänge in ständig plötzlich wechselnden Zeit-Ebenen, permanent depressive Stimmung vermittelnd, dahin, ohne eine Kernaussage zu haben oder gar eine stringente Handlung. Ok, das individuelle Empfinden des Lebens von gestern und heute mag sich bei der Regisseurin so zeigen, aber es ist bei jedem unterschiedlich. Und so reicht es mir vollkommen, wenn ich meine Erinnerungen - und so auch das aus dem in mir verankerten Traumata-Choas aus der Zeit meiner Vorfahren durchleben muss - wieder und wieder. Bei der Einordnung und Bewältigung kann eine Psychotherapie helfen. - Dass dieser Film explizit feministisch wäre, konnte ich nicht erkennen. Im Gegenteil: Männer kamen eher selten als die Gemeinen daher. Ich erinnere an die Szenen, in der eine sich lasziv gebärdende junge Erwachsene an den Gefühlen eines Jungen vergreift und an die Frau, die ihrem Mann das Geschlechtsteil aus der Hose holt, wobei beide in der Folge seltsam emotionslos wirken. - Da kann sich ein erlesener Kreis von Zuschauern gut als den wahren Intellektuellen zugehörig definieren und diejenigen, die andere Gefühle und Meinungen haben als man selbst, als "einfach gestrickt" abtun. Dazu kann ich nur sagen: "Und das Lamm schrie ´hurz`."

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