Aktuelles
09.10.2026
In den 50er und 60er Jahren war er neben Hitchcock der einzige Regisseur, dessen Gesicht weltweit bekannt war. Seither ist er nie ganz aus der Mode gekommen. Gerhard Midding gibt anlässlich einer Retro auf arte Empfehlungen.
05.10.2026
Als Retrospektive zeigte das Festival von San Sebastián eine Schau der Filme des Schriftstellers, Drehbuchautors und Regisseurs José Giovanni.
30.09.2026
Mike Leighs warmherziges Alterswerk »Tender Loving Care« war der große Gewinner des Filmfestivals von San Sebastián.
28.09.2026
Schon als er noch die High School besuchte, drehte der aus Florida stammende Lance Oppenheim kurze Dokumentarfilme, die zum Teil sogar im Fernsehen ausgestrahlt wurden. Mit gerade einmal 30 Jahren legt Oppenheim nun seinen ersten Spielfilm vor: »Primetime« (aktuell im Kino) erzählt die wahre Geschichte der vor 20 Jahren sehr populären Reality-TV-Show »To Catch a Predator«.





Lieber das Buch lesen
Außer dem Namen des Hauptdarstellers und dem Umstand, dass er Englishlehrer in Argentinien war hat der Film für mich nichts mit dem wirklich sehr herzlichen Buch über die tiefe Freundschaft zwischen dem Autor und Juan Salvador (Pinguin) zu tun. Tatsächlich findet ein junger, aufgeschlossener Mann am Strand von Uruguay den vermeintlich sterbenden Pinguin, rettet ihn aus eigenem Antrieb und es entsteht eine tiefe Bindung zwischen den Beiden. Dafür braucht es keine zusätzlichen Personen (Frau aus der Bar oder Enkelin von Maria).
Im Buch geht es um die einzigartige Verbindung zwischen Pinguin, Autor und auch den Schülern.
Wesentliche, wichtige Anekdoten, wie etwa der Anruf seiner Mutter an Geburtstag und dessen Bedeutung, kommen gar nicht vor. Ich wäre als Tom Mitchell schwer enttäuscht von dem Film, denn die dort dargestellte Person hat nichts mit dem warmherzigen 25-jährigen zu tun, der einiges auf sich nimmt, um den Pinguin zu retten und bei sich zu behalten. Fazit: Kauft euch das Buch und hofft auf eine Neuverfilmung!