Aktuelles
26.05.2026
Cristian Mungius »Fjord« gewann die Goldene Palme der 79. Filmfestspiele Cannes und den Preis der Ökumenischen Jury. Das Familiendrama über Kulturkonflikte im norwegischen Kinderschutzsystem spaltete das Publikum – und überzeugte die Jury.
20.05.2026
Satoshi Kons Langfilmdebüt »Perfect Blue« von 1997 kommt am 26. Mai endlich in ganzer Pracht auf die große Leinwand.
19.05.2026
Hollywood fehlt, doch Pawlikowskis »Vaterland« mit Sandra Hüller begeistert, und Hamaguchis »Soudain« erfüllt mit Hoffnung.
15.05.2026
Nathalie Baye war eine der vielseitigsten französischen Schauspielerinnen ihrer Generation – graziös, klug und nie einzuordnen. Ein Nachruf auf eine Ausnahmekünstlerin.




Lieber das Buch lesen
Außer dem Namen des Hauptdarstellers und dem Umstand, dass er Englishlehrer in Argentinien war hat der Film für mich nichts mit dem wirklich sehr herzlichen Buch über die tiefe Freundschaft zwischen dem Autor und Juan Salvador (Pinguin) zu tun. Tatsächlich findet ein junger, aufgeschlossener Mann am Strand von Uruguay den vermeintlich sterbenden Pinguin, rettet ihn aus eigenem Antrieb und es entsteht eine tiefe Bindung zwischen den Beiden. Dafür braucht es keine zusätzlichen Personen (Frau aus der Bar oder Enkelin von Maria).
Im Buch geht es um die einzigartige Verbindung zwischen Pinguin, Autor und auch den Schülern.
Wesentliche, wichtige Anekdoten, wie etwa der Anruf seiner Mutter an Geburtstag und dessen Bedeutung, kommen gar nicht vor. Ich wäre als Tom Mitchell schwer enttäuscht von dem Film, denn die dort dargestellte Person hat nichts mit dem warmherzigen 25-jährigen zu tun, der einiges auf sich nimmt, um den Pinguin zu retten und bei sich zu behalten. Fazit: Kauft euch das Buch und hofft auf eine Neuverfilmung!