Seit heute ist John McTiernan wieder auf freiem Fuß. Das Bundesgefängnis in Yankton, North Dakota, durfte er bereits am 25. Februar verlassen, nachdem er dort 328 Tage einer einjährigen Haftstrafe abgebüßt hatte. Seither stand er unter Hausarrest und trug eine elektronische Fußfessel, von der er heute befreit wird. Allerdings muss er sich in den nächsten drei Jahren nun regelmäßig bei seinem Bewährungshelfer melden.
Heute Abend beginnt im Berliner Zeughauskino eine große, auf drei Monate angelegte Robert-Siodmak- Retrospektive. Als Auftakt läuft The Killers mit Burt Lancaster und Ava Gardner, zu dem Wolfgang Jacobsen eine Einführung hält, die ohne Zweifel kenntnis- und beziehungsreich sein wird. Die große Werkschau der Berlinale (deren Katalog Jacobsen mit herausgab) liegt mittlerweile 16 Jahre zurück; sie war zugleich auch Roberts Bruder Curt gewidmet. Man darf also getrost behaupten, dass es nicht zu früh für eine Neubesichtigung dieser Regiekarriere ist.
Kristen Stewart über ihren Regie-Erstling »The Chronology of Water«: ein radikal persönlicher Film über weibliche Selbstermächtigung, künstlerische Autonomie – und das Ringen um eine eigene, unverstellte Stimme.
Jim Jarmusch, geboren 1953 in Ohio, ist einer der profiliertesten US-Autorenfilmer und die ewige Verkörperung des Independent-Films. Für »Father Mother Sister Brother« erhielt er 2025 in Venedig den Goldenen Löwen.
Ein starkes Generation-Jahrgang: Von der brasilianischen Zeitreise-Doku »The Fabulous Time Machine« über das berührende rumänische Roadmovie »Atlas of the Universe« bis zu empowernden Geschichten wie »Gugu's World« und »Ghost School«.