Mostafa El Kashef

Kammeramann/frau von:

Eine junge Sudanesin, vor dem Bürgerkrieg geflüchtet, versucht in Kairo, mit Stundenjobs als Pflege- und Reinigungskraft über die Runden zu kommen. Die Gleichförmigkeit ihres Arbeitsalltags und ihre weitgehende Isolation werden durch kriminelle Verwicklungen ebenso wie durch ein Abgleiten in surreale Tagträume aufgebrochen. Eindrucksvolles Regiedebüt.
Alltag in Somalia: In quasidokumentarischen Bildern schildert der somalisch-österreichische Regisseur Mo Harawe, wie Menschen unter schwierigen Bedingungen ihr Leben zu meistern suchen. Der visuell eindrucksvolle Erstlingsfilm – der einige Kürzungen vertragen würde – stellt dabei einmal nicht den Bürgerkrieg im failed state Somalia in den Vordergrund, sondern lässt am Ende auch Hoffnung auf Besserung aufkommen.