Monica Barbaro

Als Schauspieler/in:

Dass der erschreckende Gedanke, die US-Regierung könnte das Sexleben ihrer Bürger*innen regulieren und unverheirateten Menschen bis auf eine Nacht des Jahres den Geschlechtsverkehr verbieten, in »One Night Only« ganz unpolitisch zur Prämisse einer RomCom gerät, hätte man wohl akzeptieren können. Zumal der Genre-erfahrene Regisseur Will Gluck mit Monica Barbarbo und Callum Turner zwei Hauptdarsteller*innen mitbringt, denen man verdammt gerne zusieht. Doch die nicht nur für eine Komödie rund ums Thema Sex erschreckende Prüderie, die sich hier breitmacht, verdirbt dann doch einen Großteil des Spaßes.
Biopic über Bobb Dylans frühe Jahre, den Weg zum Star eigener Ordnung und die Rebellion gegen die Vereinnahmung durch Musikindustrie und dogmatische Fans.
Gewartet hat auf dieses späte Sequel niemand, und eine sichere Bank war »Top Gun: Maverick« kaum. Doch Tom Cruise, Regisseur Joseph Kosinski und den Drehbuchautoren gelingt eine erstaunlich gute Mischung aus nostalgischen Referenzen an früher und neuen Elementen. Frei von Kitsch und Pathos ist der Film erwartungsgemäß nie, doch gepaart mit spektakulärer Actionszenen in Hochgeschwindigkeits-Kampfjets, flottem Tempo und einer klassischen Superstar-Performance von Cruise wird daraus im besten Sinne klassisches Blockbusterkino, wie man es kaum noch zu sehen bekommt.