Kill Bill: Don't Mess With The Bride – epd film Newsletter 16.04.2026

Kill Bill: Don't Mess With The Bride

Fans warten bereits seit längerem sehnsüchtig auf diesen Moment, diese Woche ist es soweit: Quentin Tarantinos Zweiteiler »Kill Bill« kommt unter dem Titel »Kill Bill: The Whole Bloody Affair« neu zusammengeschnitten als ein Film ins Kino – so wie Tarantino es sich ursprünglich gedacht hat. Viele feiern den Film als weibliche Emanzipationsgeschichte. Aber funktioniert das Werk heute noch genauso wie damals? Maxi Braun schreibt in ihrem Artikel »Kill Bill: Don't Mess With The Bride« über die feministische Seite von Tarantino.

Eine starke Frau steht auch im Fokus des berührenden Dramas »Vier Minus Drei«. Valerie Pachner spielt darin eine Frau, die ihre Familie verliert und trotz aller Trauer wieder lernt, das Leben zu feiern. Für unsere Rubrik »E-Mail an…« verrät Valerie Pachner uns ihre Vorlieben und Filmerfahrungen.

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Nur ein Jungsregisseur? Von wegen: reihenweise taffe Frauen. Zum Start von »Kill Bill: The Whole Bloody Affair« würdigt Maxi Braun Quentin Tarantinos feministische Seite.

E-Mail an… Valerie Pachner

Valerie Pachner, geboren 1987 in Wels, ist eine österreichische Schauspielerin. Sie spielte in Terrence Malicks »Ein verborgenes Leben« die Fani Jägerstätter. 2017 gewann sie den Österreichischen Schauspielpreis und die Romy für »Egon Schiele: Tod und Mädchen«. Für »Der Boden unter den Füßen« erhielt sie den Deutschen Schauspielpreis 2019. Adrian Goigingers »Vier Minus Drei« startet am 16.4.
Filme der Woche: 

Vier minus drei

Eindringlich und ohne Pathos inszeniert Adrian Goiginger die Geschichte einer jungen Frau und Mutter, die bei einem Verkehrsunfall ihre Familie verliert und sich unkonventionell zurück ins Leben kämpft – mit einer großartigen Valerie Pachner.

Allegro Pastell

Narzisstische Millennium-Menschen, die um sich selbst kreisen und ihre eigentlich perfekte Fernbeziehung an die Wand fahren: Anna Rollers Verfilmung ruft ähnliche Irritationen hervor wie der Roman von Leif Randt, ist damit aber als dessen Umsetzung gelungen.

Normal

Regisseur Wheatley, Drehbuchautor Kolstad und Hauptdarsteller Odenkirk entfesseln, was man ein Actionfeuerwerk nennt, und reichern es mit politischer Relevanz an. Ein beißender Kommentar zur Gegenwart, Genrekino auf der Höhe der Zeit.

Paris Murder Mystery

Rebecca Zlotowskis Film, der auf kühne Weise eine Krimikomödie mit paranormalen Effekten und komplexen Beziehungsgeschichten vereint, funktioniert dank eines inspirierten Ensembles. Jodie Foster fasziniert mit perfektem Französisch.