E-Mail an... Marie Wilke

Kurz gefragt, schnell geantwortet. Prominente über ihre Vorlieben und Filmerfahrungen
Marie Wilke

Marie Wilke

Marie Wilke, 47, Regisseurin, Autorin, Dozentin, lehrt am Erich Pommer Institut und dreht Dokumentarfilme, für »Aggregat« bekam sie 2018 den Preis der deutschen Filmkritik. Aktuell ist ihre True-Crime-Serie »Höllental« zu sehen

Der erste Film, den Sie im Kino gesehen haben?

An den ersten Film kann ich mich nicht erinnern. Ich habe früh viele Filme von Ernst Lubitsch gesehen, weil es in der Nähe ein Kino gab, in dem nur Lubitsch-Filme liefen. Ich kann mich sehr gut an die Farben von »Ein himmlischer Sünder« erinnern.

Welchen Film schauen Sie immer wieder?

»Material« von Thomas Heise. Das ist ein großer Film, und er sollte immer wieder geschaut werden.

Welche Fernsehserie verfolgen Sie gerade?

Ich schaue mir »Mindhunter« auf Netflix noch mal an. Ich finde es interessant, wie die reale Geschichte des Profiling im FBI fiktional umgesetzt wurde. Etwas Ähnliches plane ich auch.

Welcher Film hat Sie zuletzt beeindruckt?

»Das freiwillige Jahr« von Ulrich Köhler und Henner Winckler.

Ein Film, auf den Sie sich freuen . . .

Die neuen Filme von Athanasisos Karanikolas und Jan Soldat, für mich zwei der interessantesten Filmemacher in Deutschland.

Ihr/e Lieblingsschauspieler/schauspielerin?

Keanu Reeves. Pascale Ogier, die leider früh gestorben ist. Und Jean-Pierre Léaud.

Wer oder was ist unterschätzt?

Dokumentarische Formen des Films.

Ein Lieblingsfilm, der ein bisschen peinlich ist?

Ich weiß nicht, ob einer meiner Lieblingsfilme jemandem peinlich ist.

Was sammeln Sie?

Nichts.

Ihr Lebensmotto? Oder Lieblingszitat?

»Films teach you how to live, how to make a bed.« Aus »La maman et la putain« von Jean Eustache.

Der beste Platz im Kino?

Von vorn gedacht: Ende erstes Viertel, Mitte.

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