Filmkritiken
Woche vom 13.05.2026
In ihrem autobiografischen Dokumentarfilmdebüt verarbeitet Daniela Magnani Hüller einen Mordversuch, den sie als 16-Jährige nur knapp überlebte. Mit einer empathischen Mischung aus Sachlichkeit und Offenheit gibt sie nicht nur Einblick in ihre persönliche Traumabewältigung, sondern zeigt gesellschaftliche und juristische Strukturen, die Femizide begünstigen.
Ein fiktives Drama über den Arabischen Aufstand gegen die britischen Mandatsträger, das auf klare Fronten und einfache Bilder setzt. Die jüdische Perspektive wird komplett ausgeblendet. Annemarie Jacirs Film geht es mehr um Wirkung als um differenzierte Erkenntnis.
Eindringliches Drama über Identität und Herkunft im Nachkriegseuropa. László Nemes verdichtet die Perspektive eines jüdischen Jungen im Budapest Ende der 1950er zu Momenten großer Intensität.



