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Therapie für Wikinger: Scheinbar überbieten sich inzwischen filmische Grausamkriten mit Videospielgrausamkeiten.

Das Genre "schwarzer Humor" bedient sich dem Begriff "Kunst" dermaßen exzessiv, dass man als aufmerksamer Cineast kaum eine angebrachte Kritik wagt. Sie wird m. E. immer nötiger, da ein Überbietungswettbewerb an surrealer Grausamkeitsolympiade scheinbar keine Grenzen mehr kennt. Dazu gäb's eine Reihe von Filmen, zuletzt "In die Sonne scheinen", dem jede innere Sonne fehlt. Dazu die Kritik-Zwangsjacke, da so hochdekoriert im internationalrn Business.

Wohin soll diese Reise - LIEBE FILMSCHAFFENDE - noch gehen? Inzwischen greift ein Dunkelszenario auf Kinderfilme, bspw. Flow (Freigabe 6 Jahre), den ich mit meiner Enkelin (8 Jahre) ansah: sie weinte.

Therapieansatz: lebenslange biographisch wurzelnde Persönlichkeitsstörungen wären dem aufmerksamer Kinogänger einsichtiger darzustellen, als denselben in einen Grausamkeitstunnel nach Hause zu schicken; ergo sinnhafter und durchaus mit Botschaft.

Dazu kommen m. E. Fragen nach der persönlichen inneren Abgrundtiefe/-phantasie der verantwortlichen Filmschaffenden...

Kunstverständnis versus Botschaft nebst sensibler Verträglichkeit : hier - für mich - nicht geglückt.

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