Aktuelles
10.02.2026
Die Berlinale-Retrospektive »Lost in the Nineties« erkundet das Kino der neunziger Jahre jenseits des Mainstream und liest das Jahrzehnt neu – politisch, lebensnah und bewusst gegen den Blockbuster-Kanon.
09.02.2026
Luna Wedler wurde 1999 in Zürich geboren. Mit 14 spielte sie in »Amateur Teens« ihre erste Rolle. 2016 begann sie ihre Ausbildung an der European Film Actor School in Zürich. Sie spielte Rollen in »Auerhaus« (2019), »Je suis Karl« (2021) und »22 Bahnen« (2025). Für »Silent Friend« erhielt sie in Venedig den Marcello Mastroianni Award als Best Young Actress.
08.02.2026
Ab 12. Februar zurück auf der großen Leinwand: Hayao Miyazakis Klassiker, restauriert, in 4K und im Original mit Untertiteln.
23.01.2026
Lynne Ramsay zu ihrem jetzt auf Mubi erscheinenden Film »Die My Love«, über Punk, Schwangerschaft und Vertrauen am Set.



Keine Darstellung aus Sicht der Palästinenser erlaubt?
Die Kritik ist in der Tat keine, sondern eine politische Meinung. Und die reiht sich nahtlos in die unendlichen Dialoge ein, dass man auf keinen Fall das Leid der Palästinenser zeigen darf, ohne auch zugleich (am besten zuvor) auf das Leid der Juden hinzuweisen. Wer schreibt das einem bitte vor? Warum kann man nicht einfach mal die eine Seite beleuchten? Das scheint auch die Kritikerin unterbinden zu wollen. Der Film ist grandios, nimmt einen ein. Und um der Kritikerin einen Wink zu geben: Die Szene kurz vor Schluss, als Dabis dem Israeli, der das Herz des Sohnes erhalten hat, sagt, dass die Palästinenser das Leid der Juden jeden Tag mit ertragen müssen, sagt so viel über den Konflikt aus, ohne einseitig zu sein. Das muss man nur verstehen (wollen).