Aktuelles
26.10.2026
Tina Romero, US-amerikanische Regisseurin, Drehbuchautorin und DJ. Die Tochter des Zombiepioniers George A. Romero lebt in Brooklyn und legt als DJ TRx auf. Nach Kurzfilmen und Musikvideos ist »Queens of the Dead« ihr Spielfilmdebüt
26.10.2026
Nina Hoss spricht über ihren neuen Film »Die andere Seite«, Einsamkeit und gesellschaftliche Ausgrenzung, ihre Zusammenarbeit mit Cate Blanchett und die Herausforderungen ihres Berufs als Schauspielerin.
20.10.2026
1954 im südkoreanischen Daegu geboren, arbeitete Lee als Lehrer und Schriftsteller, bevor er zum Film kam. Sein Regiedebüt gab er 1997 mit »Green Fish«. Für »Oasis« erhielt er 2002 den Regiepreis in Venedig, für »Poetry« 2010 den Drehbuchpreis in Cannes. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen »Secret Sunshine« (2007) und »Burning« (2018). Von 2003 bis 2004 war er Südkoreas Kulturminister. Seine Filme untersuchen soziale Ungleichheit und moralische Konflikte.
18.10.2026
Koxi, bürgerlich Caroline Kox, ist eine deutsch-luxemburgische Filmemacherin, Filmproduzentin und Komponistin. Sie studierte an der Kunsthochschule für Medien Köln und ist Mitgründerin der Filmproduktionsfirma paradies. Mit Antonio de Luca schrieb sie zahlreiche Filmmusiken. »Liebhaberinnen« ist ihr Regiedebüt.










Fälle gewaltsamer Tötung
Der Film aus Frankreich befaßt sich mit überlebenden Gewaltopfern. Im Film aus den USA "Beyond Punishment" geht es um gewaltsame Tötung. Beide Filme haben etwas Gleiches: der Austausch mit Opfern und Tätern. Im Film aus Amerika wird deutlich, dass es zu einem Austausch mit dem eigentlichen Täter und Opferangehörigen kaum bis gar nicht möglich ist. Aus den Erfahrungen der Opferhilfsorganisation Bundesverband ANUAS e.V. wollen Angehörige von gewaltsamen Tötungsdelikten keinen Austausch mit fremden Tätern, oft nicht einmal mit dem eigentlichen Täter ihres Falles. ANUAS hat ein spezielles Projekt der Restorativen Justiz 2017 gegründet, welches bisher gut umsetzbar ist https://anuas.de/restorative-justice/ ... in den Austausch kommen nicht nur Opferangehörige und Täter, sondern vordergründig alle Beteiligten, die mit dem individuellen Fall zu tun hatten. Da der BGH sich gegen einen TOA bei Tötungsdelikten ausgesprochen hat, die Mit-Opfer (=Angehörige von Tötungsdelikten) aber auch Anliegen haben und eine Stimme erhalten möchten, ist der Ansatz des ANUAS eine tolle Möglichkeit, die bisher in Deutschland noch keine Berücksichtigung gefunden hat.