Andreas Baltschun

Cutter/in von:

Eine unfreiwillige Zeitreise in das Jahr 1938 konfrontiert den zwölfjährigen Karli mit der Situation von Menschen, die sich vor den Nazis in Sicherheit bringen müssen, weil sie Juden sind. Trotz dieser dramatischen Grundierung vermag der Film durch Einbettung in eine Krimihandlung kindgerechte Einblicke in die Nazivergangenheit zu vermitteln.
Das Mutter-Tochter-Drama »Für Elise« um die Gunst eines neuen Mannes erzählt eine im Grunde alte Geschichte, kann sich durch seinen unvoreingenommenen Blick auf ein gesellschaftliches Milieu jedoch allen Klischees entziehen. Ein souveränes deutsches Kinodebüt