Interviews

06.06.2024
Patrick Heidmann
Die Lust am Gruseln scheint in der Familie zu liegen: mit »They See You« (ab 6. Juni im Kino) legt Ishana Shyamalan ein Regiedebüt vor, in dessen Genre auch M. Night Shyamalan zuhause ist. In London stand die Mittzwanzigerin, die zuvor mit ihrem Vater als Second Unit-Regisseurin sowie bei der Serie »Servant« kollaboriert hatte, anlässlich des Horrorthrillers Rede und Antwort.
24.05.2024
Eva Trobisch, 40, Regisseurin, studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen ­München, der NYU Tisch School in New York und der London Film School. Ihr erster Langfilm »Alles ist gut« feierte interna­tionale ­Premiere in Locarno und wurde dort als bester Debütfilm ausgezeichnet. Im Juni kommt ihr Spielfilm »Ivo«, der auf der Berlinale in der Sektion Encounters lief, in die Kinos. 
28.04.2024
Alba Rohrwacher, 45, Schauspielerin, erhielt 2009 gleich zwei David-di-Donatello-Preise, für »Tage und Wolken« und »Giovannas Vater«. Sie hat mit italienischen Auteurs von Luca Guadagnino bis Nanni Moretti gedreht. Auch für ihre Schwester Alice stand sie vor der Kamera, zuletzt in »La chimera«. In diesem Monat startet »Zwischen uns das Leben«.
26.04.2024
Thomas Abeltshauser
Morgan Neville, 1967 geboren, konnte der Produzent, Regisseur und Autor für seinen Dokumentarfilm über Background-Singer, »20 Feet from Stardom«, 2014 einen Oscar gewinnen. Auch sein »Best of Enemies« über die Debatten von Gore Vidal und William F. Buckley schaffte es 2016 auf die Shortlist.
22.03.2024
Lena ­Urzendowsky 24, Schauspielerin, hatte Auftritte in der Erfolgs­serie »Dark«, ge­hörte zum Ensemble von »How to Sell Drugs Online (Fast)« und »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«. Im Kino spielte sie 2020 die Hauptrolle in Leonie Krippendorffs »Kokon«; An­dreas Dresens »In Liebe, Eure Hilde« war im Wettbewerb der ­Berlinale. Im April ist sie in Michael Kliers ­»Zwischen uns der Fluss« zu sehen.
23.02.2024
Helke Sander 87, Regisseurin und Autorin, ist eine Ikone des feministischen Films. Zu ihren Arbeiten zählen »Die allseitig ­reduzierte Persönlichkeit – Redupers«, »Der Beginn aller Schrecken ist Liebe« und »BeFreier und Befreite«; außerdem gründete sie mit »Frauen und Film« die erste feministische Filmzeitschrift Europas. Claudia Richarz ­porträtiert sie in »Helke Sander: Aufräumen«.