Aktuelles
23.09.2026
Vom kleinen Hamburger Programmkino zum großen Genrefestival: Das Fantasy Filmfest feiert 40 Jahre voller Horror, Fantasy und Abseitigem – und präsentiert zum Jubiläum erneut außergewöhnliches Genrekino.
18.09.2026
Visar Morina, deutscher Regisseur und Drehbuchautor, 1979 in Pristina geboren, lebt seit seiner Jugend in Köln. Filmstudium an der KHM Köln. Sein Spielfilmdebüt »Babai« gewann 2015 den Regiepreis in Karlovy Vary. »Exil« (2020) wurde als bester Film in Sarajevo ausgezeichnet und war Kosovos Oscar-Beitrag. »Von Scham und Geld« erhielt im Januar beim Sundance-Festival den Großen Preis der Jury.
15.09.2026
Marie Kreutzer, geboren 1977 in Graz, studierte Drehbuch und Dramaturgie an der Filmakademie Wien. Ihr Langfilmdebüt »Die Vaterlosen« lief 2011 bei der Berlinale und gewann den Großen Preis der Diagonale. »Der Boden unter den Füßen« konkurrierte 2019 um den Goldenen Bären. International bekannt wurde Kreutzer mit »Corsage« (2022) mit Vicky Krieps, der in der Cannes-Sektion Un Certain Regard Premiere feierte. Mit ihrem aktuellen Film »Gentle Monster« wurde sie im Mai erstmals in den Wettbewerb von Cannes eingeladen
14.09.2026
Überraschung bei den Filmfestspielen Venedig: »Kvinde, ukendt« gewinnt den Goldenen Löwen und Mathilde Arcel den Darstellerinnenpreis. Der hoch gehandelte Dokumentarfilm »NAZA« erhält nur einen Spezialpreis.





Film / Fäkalsprache
Die Fäkalsprache wird in den skizzierten Kreisen durchaus gerne mal benutzt, sie gehört also zur Charakterisierung dazu. Die US-amerikanischen Kriegshelden konnten und können das auch sehr gut. Trotzdem, ein bisserl inflationär ist es denn schon. Was much wesentlich mehr stört: der Film ist langweilig, da vorhersehbar. Das können auch gute Schauspieler nicht mehr rausreissen, zudem ihnen das Script keine Möglichkeiten lässt. Auf der Suche nach einem neuen Dreh habe ich ihn zu Ende angesehen. Ohne allzu gehässig zu werden: ich hatte den Eindruck, dass sich diCaprio mit der Rennerei im Bademantel den Lebowski-Gedächtnispreis gewinnen und die Namensgebung von Teyana Taylors Charakter Tarantino als Geldgeber an Land ziehen soll. Oder vielleicht Russ Meyer. Alles in allem eine ärgerliche Geld- und Materialverschwendung, wie Megalopolis, aber Coppola hat‘s jedenfalls selbst bezahlt.