Aktuelles
17.02.2026
Im Panorama der Berlinale zeigt sich die Liebe als politisches und existenzielles Kraftfeld: zwischen Witwen in Beirut, wachenden Außenseitern in Kairo, zerrissenen Paaren in Maintal und trauernden Clowns in Wien.
17.02.2026
Zum großen Bedauern derjenigen, die chronisch zu spät kommen, sind Kurzfilme als Vorprogramm des Wettbewerbs schon seit einigen Jahrzehnten verschwunden. Nun werden sie in einer eigenen Sektion gebündelt. Unter den »Berlinale Shorts« verbergen sich oft wahre Perlen.
16.02.2026
Die Berlinale lehrt ihr Publikum das Gruseln. Und der erste deutsche Film im Wettbewerb stellt die Frage, was Kunst noch ausrichten kann gegen den Zerfall der demokratischen Kultur.
11.02.2026
Hollywood macht sich rar, Kunstfilm ist Trumpf, im Wettbewerb werden drei deutsche Filme gezeigt und Isabelle Huppert spielt einen Vampir: Am Donnerstag wird die 76. Berlinale eröffnet.




Kein allzu hoher Erkenntnisgewinn???
Und ob man den hat!
Darf man das, insbesondere 'jene' Szene (so brutal verfilmen)?
Man muß!
Keine "Täterpsychologie"?
In 2h 15min gestalten der Regisseur und der hervorragende August Diehl eine differenzierte Studie eines Massenmörders, einer hoch manipulativen Persönlichkeit, aber auch jener Gesellschaften, die das zulassen - vom tadellos funktionierenden Hauspersonal bis zu den hochrangigsten Akteuren, Industriebossen. Selbst der immerhin nachfragende Sohn lässt sich von diesem Monster Mensch einspannen.
Besser, inhaltlich dichter kann man das Thema/den Roman eigentlich nicht verfilmen; die Musik, die permanent bellenden Schäferhunde, Schwarz-Weiß, Kameraführung, wechselnden Zeitebenen...
Einen bedeutsamen Film haben wir da sehen dürfen.