Aktuelles
15.05.2026
Nathalie Baye war eine der vielseitigsten französischen Schauspielerinnen ihrer Generation – graziös, klug und nie einzuordnen. Ein Nachruf auf eine Ausnahmekünstlerin.
11.05.2026
Die 79. Filmfestspiele in Cannes eröffnen mit »The Electric Kiss«. Im Wettbewerb um die Goldene Palme kämpft auch Valeska Grisebach – und Paweł Pawlikowski erzählt eine deutsche Geschichte.
10.05.2026
Julia Windischbauer, 29, Schauspielerin aus Österreich, arbeitet am Theater (u. a. Burgtheater Wien) und stand bereits während des Studiums vor der Kamera. Zu ihren Filmcredits zählen Anna Rollers Kurzfilm »Gör«, Elena Wolffs »Para: Dies« und »Sonnenplätze« von Aaron Arens. 2025 kam ihr Regiedebüt »Callas, Darling« heraus. In der Arte-Miniserie »Etty« spielt sie die Hauptrolle.
27.04.2026
Das Berliner Kino Arsenal eröffnet am 3. Mai im Kulturquartier »silent green« neu – mit einzigartigem Kinoraum unter hoher Kuppel, voller Analog- und Digitaltechnik und einem wie immer mutig kuratierten Programm.




Filmkritik "After the Hunt"
Oh je. Dieser Film ist so schlecht, so enttäuschend, weil er nichts aussagt, keinerlei Spannung in irgendeiner Hinsicht hat. Was ist denn eigentlich sein Thema? Wieso sollte Hank, der in Alma verliebt ist, diese sehr unattraktive und nur angeblich hochintelligente Studentin vergewaltigen? Alles bleibt Behauptung, ohne Substanz, völlig uninteressant. Und ja, alles zu dunkel, beliebig, und, oh Gott, diese "Musik", die alles überlagerte! Da liegt Alma auf einem Bett oder steht auf oder kommt in die Wohnung - alles leere, einfallslos Szenen. Der Ehemann, oh nein wie lustig! Diese letzte Erklärszene, nein, nein! Jeder "Tatort" ist besser gemacht und interessanter als dieser Filmversuch. Wofür das Ganze? Pseudophilosophisches Gelaber, damit kann man vielleicht Amerikaner beeindrucken, die sich beim Namedropping (Arendt, Schmitt, Foucault!) schlau fühlen. Ein Dialog:"Ich liebe (die Musik von) Adams!" - "Ich liebe Kaffee." Wow. Vorabendfernsehen.