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Der Film erinnert mich an Filme von Rainer Werner Fassbinder. Ich hätte ihn nicht auf 2025 datiert. Diese Ausweglosigkeit von einander isolierter Menschen, die nebeneinander leben, ohne je wirkliche Nähe zueinander finden zu können, erinnert mich an Filme der 70er Jahre des 20.Jahrh. Die gleiche Hoffnungslosigkeit in den egozentrisch wütenden Monologen des Vaters zum schizophrenen Sohn z.B. oder auch beim gemeinsamen Begräbnisessen die kurze Zornrede der Holle, ein Monolog ohne wirkliches Gegenüber, ohne an ein Du gerichtete Resonanz. Ich entdecke mich ein wenig wieder in dieser emotional gestörten familiären Kommunikation. Jeder für sich und alle miteinander bleiben gefangen in einer kranken, unerfüllten Familienkonstellation, die keine Heilung der Bedürfnisse einzelner Protagonisten oder der Familie als System selbst je möglich zu machen scheint. Dabei weiß man heute so viel mehr über authentische Kommunikation, über empathisches Verhalten. Das hat der Film nicht aufgegriffen, nicht aufgreifen wollen? Jede Sequenz des Films endet ohne Hoffnung auf Versöhnung oder ein Heil-werden-können miteinander als Familie. Es bleiben Dauerempörung, Resignation oder die Suche nach Selbstheilung, inmitten tiefster erfahrener emotionaler Vereinzelung.

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