Simon Born

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Mit »Battle of the Bastards« finden gleich zwei der großen Konflikte der sechsten Staffel ihre spektakuläre Auflösung: Auf dem Rücken ihrer Drachen setzt Dany der zweiten Belagerung von Meereen ein schnelles Ende, während die Starks im Norden nach langer, verlustreicher Schlacht Winterfell wieder für sich beanspruchen. Am Ende verbleiben in Westeros wie auch in Essos keine Sieger, sondern nur Überlebende
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Wie schon die zwei Folgen davor wird auch in »No One« der Zuschauer hingehalten mit vorhersehbaren Auflösungen, Ablenkungen und Handlungsschleifen. Trotz netter kleiner Momente sticht die achte Episode nur schwer im Gesamtverlauf der Staffel hervor. Die Weichen für das Finale sind gestellt. Allerdings nicht nur, um die Erzählstränge wie etwa in der kommenden Schlacht um Winterfell kollidieren zu lassen, sondern auch um andere Stränge eine extra Schleife fahren zu lassen oder gänzlich im Aus zu parken
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»The Broken Man« ist eine typische Aufbau-Folge, die das nahende Finale der sechsten Staffel vorbereitet. Der Transitzustand von »Blood of my Blood« wird fortgesetzt, der Zuschauer durch zusätzliche Cliffhanger weiter in der Schwebe gehalten. So bringt die Episode eine totgelaubte Hauptfigur aus der vierten Staffel zurück, nur um eine andere in akute Lebensgefahr zu treiben
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»Blood of My Blood« schenkt dem Zuschauer eine Atempause, um sich vom Finale der vorherigen Folge zu erholen. Keine allzu großen Überraschungen, keine große Aufregung, keine Tote. Im gemächlichen Tempo bewegen sich die Figuren auf dem Spielbrett ein Feld weiter und versichern sich der Richtigkeit ihres Kurses. Die Ruhe ist jedoch trügerisch. »Blood of My Blood« ist daher nur ein kurzes Luftholen zwischen den Katastrophen
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Benioff und Weiss beschwören in »The Door« die Erzählstärke von »Game of Thrones«, die nicht in der Fortsetzung, sondern im Aufeinanderstapeln von Handlung liegt. Der expansive Erzählkosmos von Westeros zieht sich zusammen und intensiviert sich durch die vielseitige Wiederholung und Variation des bereits Gesehenen. Erst dadurch wird die Narration komplex: Es gibt keine unbeschriebene Szene, keinen neutralen Raum. Alles ist mit Geschichte behaftet. Die Figuren agieren aus ihrer Befangenheit mit dem Vergangenen heraus, Sinn erschließt sich erst in Verknüpfung mit dem Vorangegangenen.
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Trotz manch fragwürdiger Zurschaustellung weiblicher Sexualität bleibt »Game of Thrones« doch seiner Buchvorlage treu, das mittelalterliche Fantasy-Genre durch starke, unabhängige Frauencharaktere aufzumischen. Tatsächlich sind die weiblichen Charaktere der Serie ihren männlichen Konterparts ebenwürdig, wenn nicht überlegen. Deutlichste Verkörperung dieser Empowerment ist die Figur der Daenerys Targaryen. Nachdem ihre erstaunliche Entwicklung vom ohnmächtigen Rehlein zur omnipotenten Drachenmutter in letzter Zeit etwas stagnierte, gelingt ihr in »Book of the Stranger« ein neuer Coup
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Danys Schicksal hängt am seidenen Faden. Varys lüftet die Identität der Sons of the Harpy. Bran erfährt die Wahrheit über ein legendäres Schwert-Duell. Sein Bruder Rickon wird in Winterfell zu Ramsays Gefangenen. Arya hat ihr Augenlicht wieder und Jon Snow schließt mit der Nachtwache ab.
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Ein Recap der zweiten Folge der sechsten Staffel: Die Meuterei an der Mauer findet ihr Ende, Bran besucht die Vergangenheit seiner Familie, Tyrion erfüllt sich ein Kindheitstraum und in Winterfell und Pyke schleudert die Machtzentrifuge kräftig weiter
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Ein Recap der ersten Folge. Westeros funktioniert als durchlaufende Machtzentrifuge: Diejenigen in der Mitte werden an den Rand geschleudert und machen Platz für die Außenseiter
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Seit 30 Jahren bereichert Fantasy-Auteur Tim Burton das Kino mit seinen surrealen Leindwandvisionen. In der Ausstellung »The World of Tim Burton« im Max Ernst Museum in Brühl des LVR haben Besucher vom 16.08.2015 bis zum 03.01.2016 die Möglichkeit, die Bildkunst des Regisseurs multimedial zu erforschen.