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Keine Frage: Schöndorff hat viele herausragende Filme geschaffen und den Ruf eines hochwertigen Autorenfilmers verdient.
Leider fiel ihm bei der Verarbeitung des respektablen Romans von Jenny Erpenbeck nichts Neues ein, weshalb er sich der Überlebenden früherer Produktionen entsann und diese in seine, Abschiedswerk versammelte, wo sie in klitzekleinen Episoden agieren dürfen, die dem Rezensenten die Chance geben, darauf zu verweisen, dass sie in früheren Schöpfungen Schlo
öndorffs Beachtliches leisteten (Blechtrommel, Verlorene Ehre, Homo Faber), nun aber nur für traurige Reminiszenen taugen.
Fazit: Fehlende Leitideen der Produzenten, eklatante Fehlbesetzungen und Verunstaltung einer starken Textvorlage, wobei wundern muss, dass Frau Erpenbeck Derartiges überhaupt zuließ. Schade!!

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