Aktuelles
28.02.2026
Kristen Stewart über ihren Regie-Erstling »The Chronology of Water«: ein radikal persönlicher Film über weibliche Selbstermächtigung, künstlerische Autonomie – und das Ringen um eine eigene, unverstellte Stimme.
27.02.2026
Jim Jarmusch, geboren 1953 in Ohio, ist einer der profiliertesten US-Autorenfilmer und die ewige Verkörperung des Independent-Films. Für »Father Mother Sister Brother« erhielt er 2025 in Venedig den Goldenen Löwen.
25.02.2026
Ein starkes Generation-Jahrgang: Von der brasilianischen Zeitreise-Doku »The Fabulous Time Machine« über das berührende rumänische Roadmovie »Atlas of the Universe« bis zu empowernden Geschichten wie »Gugu's World« und »Ghost School«.
25.02.2026
»Staatsschutz« und »Traces« – Zwei politische Film gewinnen die diesjährigen Panorama-Publikumspreise.




Leider nix für Stromberg-Fans
Der Film ist eine reine moralische Abrechnung mit der alten Stromberg-Figur. Dieser alte Stromberg bekommt in allen Belangen sein Fett weg und dient lediglich als reines Negativ-Beispiel um den Zuschauer moralisch zu belehren. Komischerweise betreffen diese Belehrungen lediglich Stromberg u. "den Ulf". Die neue Figur des toxischen Influencers, der ohne moralische Grenzen sämtliche intimen Momente der Anderen live-streamt , wird dabei nur mal eben mit einem mehr oder minder strengem "Du, du, du" ermahnt. Aber kein Wunder denn für eine angemessene Auseinandersetzung mit dieser Problematik blieb in dem Film neben dem Stromberg-Bashing wohl keine Zeit mehr. Wenn ein Film in einer derart krasses Weise moralisiert, sollte er dies doch in alle Richtungen tun um wenigstens ein wenig Glaubwürdigkeit zu bekommen.