Aktuelles
27.10.2026
Mehr als Nunsploitation: Ken Russells antiklerikaler Skandalfilm in restaurierter Fassung ab 29.10. im Kino.
26.10.2026
Tina Romero, US-amerikanische Regisseurin, Drehbuchautorin und DJ. Die Tochter des Zombiepioniers George A. Romero lebt in Brooklyn und legt als DJ TRx auf. Nach Kurzfilmen und Musikvideos ist »Queens of the Dead« ihr Spielfilmdebüt
26.10.2026
Nina Hoss spricht über ihren neuen Film »Die andere Seite«, Einsamkeit und gesellschaftliche Ausgrenzung, ihre Zusammenarbeit mit Cate Blanchett und die Herausforderungen ihres Berufs als Schauspielerin.
20.10.2026
1954 im südkoreanischen Daegu geboren, arbeitete Lee als Lehrer und Schriftsteller, bevor er zum Film kam. Sein Regiedebüt gab er 1997 mit »Green Fish«. Für »Oasis« erhielt er 2002 den Regiepreis in Venedig, für »Poetry« 2010 den Drehbuchpreis in Cannes. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen »Secret Sunshine« (2007) und »Burning« (2018). Von 2003 bis 2004 war er Südkoreas Kulturminister. Seine Filme untersuchen soziale Ungleichheit und moralische Konflikte.










Betrachtungsperspektiven
Für uns stellt sich nicht die Frage, ob der Film gelungen ist, sondern ob er authentisch ist oder gekünstelt.
Leider sind die gebotenen Betrachtungsperspektiven für uns kaum nachvollziehbar und stark verzerrt. Denn als ehemalige Kunststudentinnen ist uns keine solche Dominanz der Kunstprofessoren aufgefallen, sondern im Gegenteil.
Die meisten Professoren waren rar, selten in der Akademie anwesend und nicht wirklich an den Studenten interessiert, und schon gar nicht an den Erstsemestern. Es gab sogar Jahre, in welchen die Akademie keine Professoren eingestellt hat und die Studierenden sich selbst überlassen waren. Ausgerechnet in den Studienklassen, wo die Professoren fehlten, entwickelte sich sogar eine Mobbingdynamik und Gruppenzwang mit der Ideologie „Es geht auch ohne (Professor)“.
Die Konkurrenz zwischen den Studierenden wurde erst in den höheren Semestern sichtbar und relevant, wegen diversen Förderpreisen und Ausstellungsplätzen. Solche Konkurrenz ist jedoch gesellschaftsübergreifend und ist nicht spezifisch in der Kunstszene.
Insgesamt wurde in dem Film viel Kleinkram unnötig aufgebauscht, so als ob die Akademie und Kunst, nichts relevantes zu bieten hätten, als nur die narzisstischen Egotrips bis hin zu absurden überflüßigen Horrorszenarien.