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Ich empfand den Einbau der Quantentheorie als gelungenes Stil-Mittel um auf diese Weise zu zeigen, was das Leben ausmachen könnte. Der Doktorvater versucht sich an das zu halten was messbar scheint, auch wenn er daraufhin das eigene Erlebte leugnen muss. Der Protagonist jagt vehement einer Ahnung hinterher und geht letztlich daran zu Grunde. In diesen beiden Figuren spiegelt sich die Tragik zwischen den philosophischen Idealismus und Materialismus gekonnt wider. Der Film erzählt vieles, vielleicht alles und trotzdem entgleitet das Erzählte, den Figuren ebenso wie den Zuschauer wieder, als wäre die Wirklichkeit selbst nur ein großer Glitch. Letztlich fühlt der Protagonist sich einsam in einer Welt unendlicher Möglichkeiten, die Menschen sind nur noch Geister, beliebig, eine gähnende Leere. Überdauern und somit Wahrhaftig ist nicht die Wirklichkeit oder ihre Theorie (welche ja keine Gehör findet), sondern das Gefühl, eine Zwischenmenschliche Verbindung, die nicht an Raum und Zeit gebunden scheint, ähnlich der Verschränkung selbst. Ich fand den Film gut, falls dies das neue Deutsche Kino ist, dann weiter so.

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