Aktuelles
18.02.2026
Ob als Historiendrama mit Sandra Hüller oder Dokumentarfilm über einen versuchten Femizid – die Berlinale richtet ihren Blick auf Gender-Rollen und strukturelle Gewalt.
17.02.2026
Im Panorama der Berlinale zeigt sich die Liebe als politisches und existenzielles Kraftfeld: zwischen Witwen in Beirut, wachenden Außenseitern in Kairo, zerrissenen Paaren in Maintal und trauernden Clowns in Wien.
17.02.2026
Zum großen Bedauern derjenigen, die chronisch zu spät kommen, sind Kurzfilme als Vorprogramm des Wettbewerbs schon seit einigen Jahrzehnten verschwunden. Nun werden sie in einer eigenen Sektion gebündelt. Unter den »Berlinale Shorts« verbergen sich oft wahre Perlen.
16.02.2026
Die Berlinale lehrt ihr Publikum das Gruseln. Und der erste deutsche Film im Wettbewerb stellt die Frage, was Kunst noch ausrichten kann gegen den Zerfall der demokratischen Kultur.



Wie auf Erden
Verlorene Zeit! Ein richtig schlechter Film! Das Klischee der freudlosen Christen wird mal wieder bemüht. Die spießige Schwester des Pfarrers, der böse Kirchenvorstand, ein ewig betrunkener Pastor, der in einer fast leeren Kirche erstmal heimlich etwas trinken muss.... Diese Darstellung von Christen als weltfremd, verknöchert und realitätsfern in fast jedem Film, empfinde ich, als gläubige Christin, diskriminierend. Überhaupt ist die Darstellung der Personen und die gesamte Handlung jenseits der Realität. So schade! Hatte mich nach "Wie im Himmel" drauf gefreut; leider war es so enttäuschend, dass ich 30 Minuten vor Schluss aufgegeben habe.