Aktuelles
30.09.2026
Mike Leighs warmherziges Alterswerk »Tender Loving Care« war der große Gewinner des Filmfestivals von San Sebastián.
28.09.2026
Schon als er noch die High School besuchte, drehte der aus Florida stammende Lance Oppenheim kurze Dokumentarfilme, die zum Teil sogar im Fernsehen ausgestrahlt wurden. Mit gerade einmal 30 Jahren legt Oppenheim nun seinen ersten Spielfilm vor: »Primetime« (aktuell im Kino) erzählt die wahre Geschichte der vor 20 Jahren sehr populären Reality-TV-Show »To Catch a Predator«.
23.09.2026
Vom kleinen Hamburger Programmkino zum großen Genrefestival: Das Fantasy Filmfest feiert 40 Jahre voller Horror, Fantasy und Abseitigem – und präsentiert zum Jubiläum erneut außergewöhnliches Genrekino.
22.09.2026
Jean-Paul Rappeneau machte Tempo zur Kunst: Von »Cyrano de Bergerac« bis »Bon Voyage« verband der französische Regisseur Abenteuerlust, pointierte Dialoge und große Schauspielkunst mit unnachahmlicher Leichtigkeit.





Amrum
Ein trostloser Film. Was gibt es schlimmeres, als als Kind einer depressiven Nazi-Mutter aufzuwachsen? Das bringt der Film präzise rüber. Als Hark-Bohm-Fan reizt mich besonders der autobiographische Hintergrund des Films, den die letzte Sequenz andeutet. Die eindrucksvollen Tieraufnahmen bleiben aber genauso ein Fremdkörper wie die Schlussszene. Mit den Tieraufnahmen sollte wohl der Schönheit der Insel gehuldigt werden - ein Versprechen, mit dem man die Besucher ins Kino gelockt hat. Mit der Handlung haben sie aber rein gar nichts zu tun. Und bei der Schlussszene kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Filmemacher festgestellt haben, wie trostlos der Film ist und erkannten: So kann man die Kinobesucher nicht nach Hause gehen lassen. Also hängen wir noch den Hauch einer Romanze dran.