Jenny Erpenbeck
Vorlage für:
Volker Schlöndorff adaptiert Jenni Erpenbecks zum Schulstoff erhobenen Roman ganz im Sinn der Vorlage: als Erzählung mit einem Haus als zentralem Protagonisten (»gespielt« von Einsteins Sommerhaus in Caputh), das die Verwerfungen deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts passiv miterlebt. Gerade wegen den vielen großartig spielenden Schauspielern (Martina Gedeck insbesondere) leidet der Film etwas darunter, dass jede Figur auch schnell wieder Platz für die nächste Epoche machen muss.
In der Dokumentation:
Spannende Zeitreise in die Geschichte der Frauenbewegung und in der ersten Hälfte ein fesselndes Portrait von Person und Wirken Alice Schwarzers, kippt Sabine Derflingers Film in eine Hagiografie zu Lebzeiten, die sämtliche Kritik ausblendet und als heroische Verklärung und Lobhudelei endet.








