Giorgi Bochorishvili
Als Schauspieler/in:
Aleksandre Koberidze erzählt von einem Vater auf der Suche nach seiner verschwundenen Tochter. Sein Roadtrip zu lauter ländlichen Fußballplätzen Georgiens ergibt jedoch kein typisches Road Movie mit tollen Landschaftspanoramen: Gedreht auf einem Handy von 2008 ist der Film ein hintersinnig-vertracktes Spiel mit der Wahrnehmung und unseren Erwartungen, wunderbar ironisch und poetisch.
Es ist Liebe auf den ersten Blick zwischen Lisa und Giorgi. Ein Fluch sorgt jedoch dafür, dass beide sich verwandeln und nicht mehr erkennen. Aleksandre Koberidzes mit dem Experimentalfilm schwanger gehender Liebesfilm ist eine verträumte Liebeserklärung an die Poesie des Alltags und an das Kino als Traummaschine.
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Tipp
Georgische Tiefen: Dea Kulumbegashvili lässt in ihrem radikalen zweiten Langfilm »April« Body-Horror-Kino auf Slow Cinema treffen.



