Aktuelles
10.08.2026
Bella Ramsey und Neil Patrick Harris sprechen über Dreharbeiten wie im Ferienlager, die Vorbereitung auf ihre Rollen und warum Musik, Vertrauen und echte Emotionen den Film so besonders machen.
06.08.2026
Jutta Brückner hat als Autorin und Regisseurin den feministischen Zweig des Neuen Deutschen Films maßgeblich geprägt. Jetzt kommt eine neue Arbeit von ihr ins Kino. Claudia Lenssen blickt zurück.
31.07.2026
Welcher ist besser? »Terminator« oder »T2«? Ab 4. August im Direktvergleich auf der großen Leinwand.
20.07.2026
Auf anspruchsvolle Rollen als Schauspielerin ist Jessica Chastain schon ihre ganze, mit Regisseuren wie Terrence Malick und Ralph Fiennes begonnene Karriere über spezialisiert. Seit geraumer Zeit treibt sie nun solche Projekte auch als Produzentin voran. Ihr neuester Streich in der Doppelfunktion vor und hinter der Kamera ist nun das politisch aufgeladene Beziehungsdrama »Dreams – Gefährliches Verlangen« von Michel Franco.




Man muss da unterscheiden: Es
Man muss da unterscheiden: Es ist eine tolle und besondere Sache, wenn man solche Kaliber wie vor Kurzem Apocalypse Now oder Perlen wie Laurin und Kultfilme wie Hellraiser auch einmal in einem richtigen Kino sehen kann(das Drop-Out Cinema ist in der Sache sehr aktiv: http://www.dropoutcinema.org/). Das sind auf einer großen Leinwand nochmal andere Filme, auch wenn man die schon zehnmal gesehen hat. Dazu kommt, dass man dort auch Leute trifft, es ist etwas anderes als der übliche mehr oder weniger anonyme Kinobesuch, wo 90% nach dem letzten Bild aufspringen und es gar nicht erwarten können, wieder abzuhauen. Die laufen in der Regel in kleinen Kinos, wo Leute mit Leidenschaft dahinter sind.
Es ist sicher ein Zeichen von Ideenlosigkeit und reiner Berechnung Filme, wie Forrest Gump noch einmal ins Kino zu bringen und als Alibigrund das so und so vielte Jubiläum als Etikett dran zu pappen. Das ist wirklich beliebig, belanglos und kann man mit jedem Streifen veranstalten, der damals abging. Und was ich auch wichtig finde, es hat etwas Besonderes, dass man in Filmen damals aus diesem oder jenem Grund drin war oder halt auch nicht.
Sleepy Hollow habe ich z.B. im Kino gesehen und das war echt ein Erlebnis, Johnny Depp war noch weit davon entfernt Mainstream zu sein und Tim Burton im Zenit seines Schaffens. So ein Ding erlebt man nur einmal und ich fände es schade, wenn so etwas einfach nur deswegen nochmal aufgeführt werden würde, um Kohle zu machen. Da verfliegt der Zauber.