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Arg dünn, das Ganze. Und "jene" Szene: reißerisch und obszön. Wer braucht das, gerade in dieser Form? Das digitale Schwarz-weiß, mit vielen Lichteinfällen, eben weil kein Licht gesetzt wurde, auch nicht gerade "cinematic". Diehl, großartiger Schauspieler, hier weit unter seinen Möglichkeiten; plump und bizarr seine Darstellung. Die ausgehöhlte, tote Bürgerlichkeit in der Eßzimmer-Szene, arg outriert, wie so Vieles in dem Film. Alles viel zu exemplarisch. Man hat den Eindruck einer Rohfassung eines Films. Jetzt könnte man endlich anfangen mit dem Erzählen, wenn man eben wüßte, was. Für mich absolut enttäuschend. S. Anmerkung von Klaus.

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