E-Mail an… Isabel Schneider
© Polina Ivanova
Isabel Schneider, geboren 1995, ist Journalistin und Filmemacherin. Nach dem Studium in Düsseldorf und Hamburg absolvierte sie ein Volontariat beim NDR. Seitdem arbeitet sie v. a. für das ARD-Politikmagazin »Panorama«. Ihre Arbeit im Rechercheerbund um die Vorwürfe sexueller Übergriffe durch Till Lindemann wurde mehrfach ausgezeichnet. »Was haben wir gelacht«, in Co-Regie mit Eva Müller, ist ihr Langfilmdebüt
Der erste Film, den Sie im Kino gesehen haben?
Das war »Der kleine Eisbär« (2001), zusammen mit meiner älteren Schwester.
Welchen Film schauen Sie immer wieder?
In diesem Fall ist es eine Serie: »The Last Dance«, über die letzte Saison der Chicago Bulls gemeinsam mit Michael Jordan und Trainer Phil Jackson, die Saison 1997/98. Löst so viel aus: 90er-Nostalgie, Kampfgeist, Chicago-Sehnsucht. Schaue ich mindestens einmal pro Jahr.
Welche Serie verfolgen Sie gerade?
»Ted Lasso«, eine Serie über einen amerikanischen Football-Coach, der nach England kommt, um dort einen Premier-League-Club zu trainieren. Eine dringende Schauempfehlung für alle, die sich für Fußball, Männlichkeit, Lachen, Weinen, die eigene Seele und die anderer Menschen interessieren. Geht mitten ins Herz und dann nie wieder weg.
Welcher Film hat Sie zuletzt beeindruckt?
Alle Filme von Torsten Körner (»Die Unbeugsamen« I und II, »Schwarze Adler« und viele mehr) sowie Regina Schillings Dokumentarfilm »Kulenkampffs Schuhe«. Diese Filme haben bei mir die Begeisterung fürs dokumentarische Erzählen mit Archiv entfacht, die ich mit meinem ersten Dokumentarfilm »Was haben wir gelacht« endlich selbst ausleben konnte!
Ein Film, auf den Sie sich freuen …
Auf den neuen Film von Regina Schilling, »Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war«, den ich baldmöglichst im Kino anschauen will!
Ihr/e Lieblingsschauspieler/schauspielerin?
Kate Winslet, weil sie Sichtbarkeit schafft für die Altersdiskriminierung von Frauen und gleichzeitig junge Frauen empowert und dabei ein tolles Vorbild für andere ist. Mit ihr würde ich so gerne mal Abend essen!
Wer oder was ist unterschätzt?
Die Kraft, die im Witzigsein steckt.
Ein Lieblingsfilm, der ein bisschen peinlich ist?
»Wie ein einziger Tag«, »Stolz & Vorurteil«, »Tatsächlich Liebe« und viele mehr.
Was sammeln Sie?
Erfahrungen und Ideen. Sonnentage. Postkarten und kleine Kuscheltiere. Lachfalten.
Ihr Lebensmotto? Oder Lieblingszitat?
Heute die Fragen leben, vielleicht lebt man dann, eines schönen Tages, in die Antworten hinein (sinngemäß aus Rilkes »Briefe an einen jungen Dichter«).
Der beste Platz im Kino?
Umgeben von geliebten Menschen, die mit mir lachen, weinen und Popcorn essen.




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