Filmkritiken
Woche vom 23.09.2026
Der Film handelt von einer Familie im heutigen Kosovo, die ihre Lebensgrundlage verliert und deshalb aus ihrem Dorf in die Hauptstadt Pristina zieht. Eindrücklich schildert der Film die Schwierigkeiten der Protagonisten, sich eine neue Existenz aufzubauen, und was es bedeutet, soziale Ungerechtigkeit ertragen zu müssen und trotz aller Demütigungen die eigene menschliche Würde zu bewahren.
Explizit, sinnlich und ohne falsche Sentimentalität erzählt »Maspalomas« von homosexuellem Begehren im Alter. Getragen vom großartigen José Ramón Soroiz wird daraus ein berührendes Drama über familiäre Verletzungen und eine Freiheit, die in jeder neuen Umgebung behauptet werden muss.





