Ihre Meinung ist gefragt, Schreiben Sie uns

Ich teile die Meinung Ihrer Rezensentin absolut. Als Feministin und Liebhaberin des Werkes von Ingeborg Bachmann bin ich in den Film gegangen und war sehr enttäuscht. Im Grunde war es ein Film über die Darstellungskunst Sandra Hüller und die Experimentierfreudigkeit Regina Schillings, die sich einmal sogar selbst ins Bild brachte. Das Werk Ingeborg Bachmanns wurde buchstäblich ins Off gerückt. Die Archivszenen und literarischen Zitate waren sehr willkürlich ausgewählt. Das wichtige Thema "Hörspiel" fehlte fast völlig, ebenso der Umgang von Ingeborg Bachmann mit dem NS-Trauma (Parteizugehörigkeit des Vaters) und ihrer Heimatstadt Klagenfurt in der Kriegs- und Nachkriegszeit. Wenn Sandra Hüller nicht gerade kollabierte oder sich falsche Wimpern anklebte, sah man sie eigentlich nur rauchen, trinken und tippen, so wie sich das kleine Fritzchen eine Schriftstellerin vorstellt.

Mit dieser Frage versuchen wir sicherzustellen, dass kein Computer dieses Formular abschickt