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Ihre Kritik zu Resurrection. Dieser Film passt blendend in unser von Informationen und Bilderfluten überfordertes Gehirn, dem Konzentration ein Fremdwort wird. Er folgt einem Narrativ, das sich nicht erschließt und ratlos macht. Lost in translation- so ging es mir. Der Aufforderung des Kritikers, sich einfach den Bildern zu überlassen, muss man folgen, es bleibt kein Wahl. In dieser Weise ist der Film überwältigend(Gewalt antuend) auch in der Masse seiner Gewalt – und Folterszenen, deren Naturalismus kaum eine distanzierte Betrachtung zulässt (Ich bin eine Anhängerin von Tarantino, der geht anders mit dieser Frage um). Die Kritik hätte hier eine Trigger-Warnung geben können - Achtung, das ist Kunst!! Dass der Film mit verschiedenen Genres spielt ist klar-der Regisseur zeigt, was er alles kennt und drauf hat. Dass der Film eine Perspektive in die traumfreie und deshalb lebensverlängernde und von menschlichen Bezügen gesäuberte Zukunft öffnen soll- kann ich bei der Anhäufung von altem Kulissenmüll (hier wird natürlich zitiert!!)kaum glauben und kann daher auch den schwärmerischen Impetus der Kritik (auch anderer Kritiken) nicht nachvollziehen. Den Traum möchte ich nicht träumen, obwohl ich das Kino liebe. Das überlasse ich an der Stelle einer Avantgarde und eingefleischten Cineasten. Was zum Teufel treibt einen chinesischen Regisseur da an?

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