Wieder im Kino: »Terminator« (1984)
© Capelight Pictures
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Der Original-Terminator, der James Cameron und Gale Anne Hurd in die Geschichte einschrieb, war ein schlankes, krachendes B-Picture, dunkel und ölig wie die Haare einer 80er-Jahre-Garagenband. Es brauchte nur einen Hauch von SF-Babble – atemlos hingerotzt von Michael Biehn zwischen zwei Schaltvorgängen im Fluchtwagen –, ein paar Catchphrases und ein eingängiges Wummern auf der Tonspur (Score von Brad Fiedel), um Geschichte und Charaktere zu etablieren. Alles andere ist Stil, Farbe, Bewegung. Glühende Cyborg-Augen im Dunkeln, glänzendes Metall, Spiegelungen auf dem Asphalt, Discolicht – Neon-Noir hieß das damals. Das wirklich Geniale ist aber, wie der Film zugleich die Technik des Kinoapparats ausreizt und die Technisierung der Gesellschaft rational aushebelt: Die Maschine endet da, wo sie herkommt, in der Metallpresse einer Fabrik, per Knopfdruck »terminiert« von Linda Hamilton, damals noch eher eine Heldin des Alltags.
Der zweite Teil war dann Stadionrock, U2, so was in der Art. Schwarzeneggers T-800 bekam eine Ethik-Software verpasst, Los Angeles erstrahlte im Sonnenlicht, Hamilton stählte sich zur Kriegerin. Revolutionär war »T2 – Tag der Abrechnung« auf der Ebene der Effekte: Robert Patrick als T-1000, gemorpht zum Schwert oder zur schillernden Pfütze. Mal schauen, ob das alles dem KI-Zeitalter standhält.
Trailer






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