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Wer würde Sandra Hüller nicht schätzen? Was immer sie darstellt, macht sie exzellent und uneitel. Mir ist dennoch nicht aufgegangen, warum sie in diesem Filmportät eingesetzt (im doppelten Sinne) wurde. Der Streifen bietet genug Original-Aufnahmen Ingeborg Bachmanns, die darin jederzeit nachdenklich, sich intellektuell selbst zum Bersten fordernd und oft zerbrechlich und mit dem Leben ratlos ringend wirkt. Davon ist bei Hüllers Darstellung nichts zu spüren (wie und warum auch?); aber der fiktionale Tagesablauf zeigt uns keinen zusätzlichen An- und Einsichten in die Persönlichkeit der genialen und unnahbaren Literatin.

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