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Was vielversprechend als Studie eines ganz und gar schmutzigen, brutalen und verbrecherischen Milieus beginnt, endet in einer absolut schrägen "Harmonie". Eine Frau, die empathiefrei und gelangweilt die Vergewaltigung neuer "Kolleginnen" mit Kopfhörern beaufsichtigt, sitzt am Ende mit ihrem Baby da wie die Madonna, während in ihrem idyllischen Hintergrund das Puff-Geschäft in ihrem eigenen Haus neu startet. Unterstellt wird, dass ihre mangelnde Empathie abgestreift wird wie eine alte Haut. Nur leider ist das psychologisch unterbelichtet. Man könnte sagen, am Anfang gelang so etwas wie eine zutreffende, wenn auch vermutlich für den Zuschauer hergerichtete Lagebeschreibung - und es mündet in Naivität und rosaroten Mädchenträumen. Schade. Von drei Frauen, die vorgeblich "reifen", hätte ich etwas "reifere" Positionen erwartet.

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