Woody Allen

Regisseur/in von:

Selten war Woody Allens zunehmende Einfallslosigkeit so offensichtlich wie in diesem nostalgischen Melodrama. Kate Winslet in der Hauptrolle und Kameramann Vittorio Storaro geben erkennbar alles, »Wonder Wheel« retten können sie nicht
Woody Allen gelingt mit »Café Society« wieder eine deutliche Steigerung. Verantwortlich dafür ist vor allem sein Ensemble um Jesse Eisenberg und Kristen Stewart sowie die erstklassige Kameraarbeit von Vittorio Storaro
Woody Allen beherrscht zwar den Spagat zwischen Thriller-Plot und seinem typischen Intellektuellenhumor, doch hier stimmt die Chemie zwischen Joaquin Phoenix und Emma Stone nicht recht
Unübersehbar versucht Allen hier an seinen größten kommerziellen Erfolg »Midnight in Paris« anzuknüpfen. In der geschmackvollen Retro-Melange darf die Filmgeschichte kräftig mitatmen, die Story allerdings plätschert etwas zu selbstgenügsam vor sich hin
In seinem gar nicht komischen Film »Blue Jasmine« zeigt Woody Allen eine Fallstudie von pathologischem Realitätsverlust. Cate Blanchett brilliert als Jasmine, Exfrau eines betrügerischen New Yorker Geschäftsmannes, die nach dem Verlust von Status und Reichtum völlig den Boden unter den Füßen verliert
Vier Episoden rund ums Wünschen, Lieben, Hoffen: ein Film wie direkt aus Woody Allens Ideenschublade, in altersweiser Nonchalance umgesetzt und durch eine lange Reihe hervorragender Schauspieler zum reibungslosen Funktionieren gebracht
Owen Wilson als Möchtegernschriftsteller, den es ins Paris der 20er Jahre verschlägt, wo er Hemingway, Fitzgerald, Picasso usw. trifft. »Midnight in Paris« ist eine wunderbare Parabel über das nagende Gefühl, früher sei alles besser gewesen
Mr. Woody Allens jährliche Grußkarte an die Welt: diesmal noch ein bisschen zynischer und fatalistischer als bei den letzten Sendungen. Allein schon wegen der wunderbar nuanciert agierenden Schauspieler (Gemma Jones, Anthony Hopkins, Naomi Watts, Josh Brolin, Antonio Banderas) sehenswert
Beliebig wie der Titel, der an den Vorgänger »Anything Else« erinnert, werden die Paare in »Whatever Works« von der Regie durcheinandergewirbelt, um sich ganz neu aufzustellen. Dagegen ist nichts zu sagen, nur Woody Allens neuer Hauptdarsteller, der Komiker Larry David, drängelt sich zu oft und zu aufdringlich vor die Kamera – erst im zweiten Teil zieht die Komödie richtig an: Dank an die Frauen
Zwei junge Amerikanerinnen schliddern in einen sommerlichen Liebesreigen, als sie in Spanien einen Künstler kennenlernen, der ihnen ein eindeutiges Angebot macht. Woody Allen gelingt im Spiel mit Klischees eine kluge Reflexion über Liebe und Leidenschaft – und eine höchst sinnliche Liebeserklärung an seine Hauptdarstellerinnen, zu denen auch Barcelona gehört

Drehbuchautor/in von:

Selten war Woody Allens zunehmende Einfallslosigkeit so offensichtlich wie in diesem nostalgischen Melodrama. Kate Winslet in der Hauptrolle und Kameramann Vittorio Storaro geben erkennbar alles, »Wonder Wheel« retten können sie nicht
Woody Allen gelingt mit »Café Society« wieder eine deutliche Steigerung. Verantwortlich dafür ist vor allem sein Ensemble um Jesse Eisenberg und Kristen Stewart sowie die erstklassige Kameraarbeit von Vittorio Storaro
Woody Allen beherrscht zwar den Spagat zwischen Thriller-Plot und seinem typischen Intellektuellenhumor, doch hier stimmt die Chemie zwischen Joaquin Phoenix und Emma Stone nicht recht
Unübersehbar versucht Allen hier an seinen größten kommerziellen Erfolg »Midnight in Paris« anzuknüpfen. In der geschmackvollen Retro-Melange darf die Filmgeschichte kräftig mitatmen, die Story allerdings plätschert etwas zu selbstgenügsam vor sich hin
In seinem gar nicht komischen Film »Blue Jasmine« zeigt Woody Allen eine Fallstudie von pathologischem Realitätsverlust. Cate Blanchett brilliert als Jasmine, Exfrau eines betrügerischen New Yorker Geschäftsmannes, die nach dem Verlust von Status und Reichtum völlig den Boden unter den Füßen verliert
Vier Episoden rund ums Wünschen, Lieben, Hoffen: ein Film wie direkt aus Woody Allens Ideenschublade, in altersweiser Nonchalance umgesetzt und durch eine lange Reihe hervorragender Schauspieler zum reibungslosen Funktionieren gebracht
Owen Wilson als Möchtegernschriftsteller, den es ins Paris der 20er Jahre verschlägt, wo er Hemingway, Fitzgerald, Picasso usw. trifft. »Midnight in Paris« ist eine wunderbare Parabel über das nagende Gefühl, früher sei alles besser gewesen
Mr. Woody Allens jährliche Grußkarte an die Welt: diesmal noch ein bisschen zynischer und fatalistischer als bei den letzten Sendungen. Allein schon wegen der wunderbar nuanciert agierenden Schauspieler (Gemma Jones, Anthony Hopkins, Naomi Watts, Josh Brolin, Antonio Banderas) sehenswert
Beliebig wie der Titel, der an den Vorgänger »Anything Else« erinnert, werden die Paare in »Whatever Works« von der Regie durcheinandergewirbelt, um sich ganz neu aufzustellen. Dagegen ist nichts zu sagen, nur Woody Allens neuer Hauptdarsteller, der Komiker Larry David, drängelt sich zu oft und zu aufdringlich vor die Kamera – erst im zweiten Teil zieht die Komödie richtig an: Dank an die Frauen
Zwei junge Amerikanerinnen schliddern in einen sommerlichen Liebesreigen, als sie in Spanien einen Künstler kennenlernen, der ihnen ein eindeutiges Angebot macht. Woody Allen gelingt im Spiel mit Klischees eine kluge Reflexion über Liebe und Leidenschaft – und eine höchst sinnliche Liebeserklärung an seine Hauptdarstellerinnen, zu denen auch Barcelona gehört

Als Schauspieler/in:

Von seinem besten Freund, einem ehemaligen Buchhändler, wird ein New Yorker Florist überredet, als Gigolo tätig zu werden. Aus einer eher absurden Prämisse macht »Plötzlich Gigolo« eine melancholische Komödie
Vier Episoden rund ums Wünschen, Lieben, Hoffen: ein Film wie direkt aus Woody Allens Ideenschublade, in altersweiser Nonchalance umgesetzt und durch eine lange Reihe hervorragender Schauspieler zum reibungslosen Funktionieren gebracht

In der Dokumentation:

Gibt es etwas, was sie schon immer über Woody Allen wissen wollten und in Wild Man Blues nicht erfahren haben? In Robert Weides Dokumentarfilm steht nun endlich der Filmemacher und nicht der Musiker im Vordergrund. Weit mehr als nur die Dokumentation eines kreativen Lebens – im besten Sinne ein Woody-Allen-Film

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