Filmkritiken

Woche vom 23.03.2017

21.03.2017
Bewertung: 4
Daniel Espinosas Sci-Fi »Life« mit Jake Gyllenhaal und Rebecca Ferguson ist überzeugende Home-Invasion der dritten Art mit verzeihbaren Ausfallschritten in die Esoterik
15.03.2017
Bewertung: 3
»Alles gut«, der erste lange Dokumentarfilm von Pia Lenz, begleitet Ankunft und erste Monate von zwei Familien in einer Hamburger Flüchtlingsunterkunft und will dezidiert auch ein Statement sein gegen den gerne und leichtfertig gemachten Unterschied zwischen echten Kriegsflüchtlingen und sogenannten Wohlstandsmigranten aus dem Balkan. Das gelingt
24.02.2017
Bewertung: 2
Viel Rauch um gar nichts: Im Sequel zur erfolgreichen Kifferkomödie »Lammbock« von 2001 werden keine neuen Akzente gesetzt
24.02.2017
Bewertung: 2
Nach Geyrhalters »Unser aller Brot« und Wagenhofers »We feed the World« wieder ein österreichischer – und auch thematisch stark österreich-gewichteter – Dokumentarfilm zur Agrarindustrie in Europa. Viele Neues bringt »Bauer unser« nicht, lässt sich aber sicherlich zu Brainstorming und Agitation in einschlägig interessierten Kreisen einsetzen
24.02.2017
Bewertung: 2
In dem typischen Midlife-Crisis-Film »Der Hund begraben«, der die Ersetzbarkeitsängste seines bürgerlichen Antihelden thematisiert, hält sich Sebastian Stern an abgegriffenen Mittelklasseklischees und einem wenig subtilen Plot fest
24.02.2017
Bewertung: 4
In zwei gegenläufig verbundenen Fallgeschichten von Radikalisierung und Entradikalisierung junger Französinnen erforscht Marie-Castille Mention-Schaar die Mechanismen der IS-Rekrutierung ebenso einfühlsam wie eindringlich auf einem schmalen Grat zwischen Dokumentation und Fiktion: »Der Himmel wird warten«
24.02.2017
Bewertung: 3
Storms Abenteuer in Antwerpen vor dem Hintergrund der Reformationszeit führen die Dramatik der Zeit um Inquisition und Verfolgung vor Augen. Es geht um Leben und Tod für diejenigen, die sich Luther anschließen wollen: »Storm und der verbotene Brief«
27.01.2017
Bewertung: 2
Die Story vom biederen Ehepaar, das in die geheimnisvollen Intrigen der Nachbarn verwickelt und dadurch belebt wird. »Die Jones« ist so rasant und actionbetont in Szene gesetzt, dass nichts zu lachen übrig bleibt