Themen

19.10.2017
Blockbuster von Indie-Regisseuren drehen zu lassen, ist nicht neu. Mit dem Neuseeländer Taika Waititi hat Marvel aber einen ganz Eigenwilligen an Bord geholt
12.10.2017
Regisseur Ruben Östlund hat ein feines Gespür für das, was an ­unseren sozialen Übereinkünften nicht stimmt. Kombiniert mit technischer Brillanz ergab das eine Goldene Palme: für »The Square«, jetzt im Kino. Patrick Seyboth über Östlunds Filme
12.10.2017
Können die Deutschen großes Serienfernsehen? »Babylon Berlin«, inszeniert von Tom Tykwer, Hendrik Handloegten und Achim von Borries, soll es ab 13.10. beweisen. Der beispiellos aufwendige 16-Teiler führt in die späten Zwanzigerjahre zurück
05.10.2017
Es begann alles so gut gelaunt, in »Jalla! Jalla!«. Dem internationalen Publikum ist der Schwede Fares Fares aber vor allem als Dunkelmann oder Cop in Thrillern, Actionfilmen und Jussi-Adler-Olsen-Krimis bekannt
04.10.2017
Sie sind bunt, sie sind grell, sie haben mehr Plotwindungen als »Game of Thrones«, und oft kommen Geister vor. Japanische Anime-Serien haben auch bei uns ihre Marktnische. Warum es sich lohnen könnte, da mal hinzuschauen
02.10.2017
Lang hat es gedauert: Im Oktober kommt »Blade Runner 2049« ins Kino, die Fortsetzung eines der einflussreichsten Science-Fiction-Filme der postklassischen Ära. ­Georg Seeßlen hat sich das Original von Ridley Scott wieder angeschaut
Als Elvis' Enkelin und Michael Jacksons Stieftochter schien Riley Keough die Musikkarriere in die Wiege gelegt, aber die 28-Jährige zeigt in Steven Soderberghs »Logan Lucky« erneut, dass ihr eigentliches Talent das Kino und die Darstellung machtbewusster junger Frauen ist
04.09.2017
Um die Meinungs- und Kunstfreiheit in Ungarn muss man sich berechtigte Sorgen machen. Dennoch hat der ungarische Autorenfilm in den letzten Jahren eine Blüte erlebt – ausgerechnet in der Ära des »Rambo«-Produzenten Andrew Vajna, der die Filmförderung umgekrempelt hat 
04.09.2017
Der japanische Regisseur Sabu erzählt ­in seinen Filmen von Gangstern, Killern, Gelegenheits­kriminellen. Und entwickelt ein sehr eigenwilliges Genrekino mit Gespür für die Verwerfungen der zeitgenössischen Gesellschaft, für moderne Ausbeutungsverhältnisse. Und manchmal scheint sogar etwas Utopisches auf – wie in seinem neuen Film »Mr. Long«. Sascha Westphal über die schrecklich schöne Unberechenbarkeit des Sabu-Universums
04.09.2017
Ausgerechnet mit der ­Darstellung der sozialen ­Netzwerke und damit ­eines der wichtigsten Alltags­phänomene des ­modernen Lebens hat das Kino so seine Schwierigkeiten, wie die Verfilmung von Dave Eggers' Erfolgsroman »The Circle« erneut belegt. Tim Lindemann über das schwierige Verhältnis von Film, Screen und Monitor