J.K. Simmons

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Nach dem Golden Globe vielleicht noch den Oscar: J.K.

Als Schauspieler/in:

»Justice League«, der Film, mit dem Marvel-Konkurrent DC das »Avengers«-Rezept kopieren will, hat viele Probleme, aber das größte ist Regisseur Zack Snyder. Der Mann kann einfach nur Macho und Digital-Krawall und das ist mittlerweile selbst im Superheldengewerbe zu wenig
Peter Berg inszeniert die Geschehnisse des Bostoner Marathon-Anschlags als packendes Drama und als berührende Würdigung der Opfer, Helfer und Polizisten – exzellent besetzt und hervorragend inszeniert. »Patriot's Day« ist kein Film über islamistischen Terror, sondern über Solidarität und die Kraft eines Gemeinschaftsgefühls
Griechischer Episodenfilm, der drei internationale Lovestorys vor dem Hintergrund des krisengeplagten Athens miteinander verwebt. Trotz wohlmeinender, kosmopolitischer Ausrichtung bleibt »Worlds Apart« blass und konventionell
Damien Chazelle zelebriert in »La La Land« den Augen- und Ohrenschmaus eines klassischen Musical in Breitwand und leuchtenden Farben und gibt seiner schmerzlich schönen Geschichte zugleich einen modernen Twist
Gavin O'Connors Thriller über ein autistisches Finanzgenie, das für die Buchhaltung der größten Verbrechersyndikate verantwortlich ist, baut auf einer interessanten Prämisse auf, verliert seine Geschichte jedoch zunehmend aus dem Blick. Am Ende bleibt »The Accountant« trotz großartiger Besetzung nur ein konventioneller Gangsterfilm, dessen elegante Inszenierung nicht über dramaturgische Schwächen hinwegtäuscht
Was macht eine Tochter, die nach dem Tod ihres Vaters von der Mutter zum Hobby auserkoren wird? Im besten Falle einen Film wie »Mit besten Absichten«, der mit Witz und Wärme durch das Minenfeld familiärer Beziehungen navigiert – von der Trauerarbeit nach dem Tod eines Elternteils bis zur schwierigen Neuorientierung im letzten Lebensabschnitt
Der fünfte Teil des Franchise deutet das Terminator-Universum komplett um - aber wozu? Überambitionierte, aber belanglose Fortsetzung, der lediglich Arnold Schwarzeneggers Humor einen Funken Charme verleiht
Ein faszinierender Musikthriller, der im Gewand der klassischen Schleiferfilme aus Sport und Militär daherkommt, mit einem brillanten J. K. Simmons als musikalischem Drill-Sergeant und einer Präzision, die Jazzmusik in Peitschenhiebe verwandelt
Anhand von fünf Familien zeigt Jason Reitman die Auswirkungen totaler elektronischer Vernetzung. Dabei bleibt er ohne moralisierendes Zeigegefingere nahe dran am komplexen Beziehungsgeflecht und entwickelt ein differenziertes Sittengemälde der amerikanischen Gesellschaft im Strudel des Informationszeitalters
Nach dem Roman von Joyce Maynard schildert Jason Reitman die unwahrscheinliche, aber trotzdem ergreifende Liebesgeschichte zwischen einer zurückgezogen lebenden Frau (Kate Winslet) und einem entflohenen Sträfling (Josh Brolin)

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Nach dem Golden Globe vielleicht noch den Oscar: J.K. Simmons, als mal strenger, mal nachsichtiger Glatzkopf auf die Rolle des tragenden Nebendarstellers festgelegt, erlebt mit »Whiplash« sein Karrierehoch