Tim Lindemann

Filmkritiken von Tim Lindemann

Ein hochgradig unterhaltsamer, handwerklich perfekter Blockbuster, der sich vor einer politischen Haltung nicht drückt und trotzdem nicht fehl am Platz in seinem Franchise wirkt
Biederer Psychothriller, der innovationsarm mit dem bekannten Doppelgängermotiv spielt. Auch hochkarätig besetzte Nebenrollen retten »Freddy/Eddy« nicht vor seinem unglaubwürdigen Plot
Klamaukige Fortsetzung des Films von 1995, in dem vier Highschool-Schüler in ein Videospiel versetzt werden und dort in die Körper ihrer klischeehaften Avatare schlüpfen
In Yorgos Lanthimos' neuem Film »The Killing of a Sacred Deer« wird ein berühmter Herzchirurg vor ein grausames Dilemma gestellt... Düstere Horrorgroteske des griechischen Regisseurs, der meisterhaft eine schwer greifbare Stimmung zwischen übernatürlichem Schrecken und staubtrockenem Humor heraufbeschwört
»Brimstone« ist ein mit voyeuristischer Gewaltdarstellung angereicherter Eurowestern, der nur von seiner hervorragend besetzten Hauptdarstellerin Dakota Fanning vor dem absoluten Aus gerettet wird
Furiose Zeitreise in die Jungsteinzeit mit Jürgen Vogel als Ötzi auf Rachefeldzug – mit Anleihen beim klassischen Western
Filmisch mangelhafte Dokumentation eines spannenden Projekts: Der Filmemacher Milo Rau verknüpft Ausschnitte des von ihm initiierten Kongo-Tribunals mit Interviews und Außenaufnahmen
Die kongolesische Nachtclubsängerin Félicité ist verzweifelt auf der Suche nach Geld, um die Operation ihres Sohnes zu bezahlen. Musikalisches Porträt einer starken Frau sowie ihrer Stadt, Kinshasa, das mehr und mehr traumartige Züge annimmt
Ein Serienkiller geht um im viktorianischen London. Stimmungsvoller Psycho-Thriller, der durch seine opulente Ausstattung und treffende Besetzung überzeugt, allerdings an einem schwachen Drehbuch krankt
Ein unbedarfter Bauunternehmer gerät nach einem versuchten Deal mit geschmuggelten Laptops in die Mühlen des von Willkür geprägten jordanischen Justizsystems. »Gelobt sei der kleine Betrüger« ist eine leichte Sommerkomödie, die trotz einiger gelungener Momente eher oberflächlich bleibt

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Ausgerechnet mit der ­Darstellung der sozialen ­Netzwerke und damit ­eines der wichtigsten Alltags­phänomene des ­modernen Lebens hat das Kino so seine Schwierigkeiten, wie die Verfilmung von Dave Eggers' Erfolgsroman »The Circle« erneut belegt. Tim Lindemann über das schwierige Verhältnis von Film, Screen und Monitor