Farbfilm Verleih

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Nach mehreren improvisierten Filmen hat Nico Sommer bei »Lucky Loser« mit Drehbuch gearbeitet, was seiner sommerlichen Campingplatzkomödie um einen Loserpapa, seine Teenietochter, deren schwarzen Freund und die lange schon vom Loserpapa getrennte Spießermama kaum etwas von ihrem Vergnügen nimmt
Gemeinsam mit jener Frau, die sie einst als verlassenes Neugeborenes fand, sucht Rosemari nach ihrer leiblichen Mutter. Unterwegs geraten Lebensentwürfe in Bewegung und müssen Erwartungshaltungen justiert werden. Es ist eine Reise auf dem Terrain komplexer Emotionen, die sicher geleitet wird von einem subtil agierenden Ensemble
Unspektakuläre, aber toll fotografierte Dokumentation über junge Menschen im Gazastreifen. Das Surfen bietet ihnen die seltene Gelegenheit, aus einem Alltag auszubrechen, der von Not, Chaos und wiederholten Raketenangriffen geprägt ist
Storms Abenteuer in Antwerpen vor dem Hintergrund der Reformationszeit führen die Dramatik der Zeit um Inquisition und Verfolgung vor Augen. Es geht um Leben und Tod für diejenigen, die sich Luther anschließen wollen: »Storm und der verbotene Brief«
Dokumentarfilm über das Kino im Dritten Reich, die Propaganda auch in unpolitischen Filmen und die gelegentliche Doppeldeutigkeit der Bilder. »Hitlers Hollywood« zeigt Film als Seismograph gesellschaftlicher Entwicklung mit vielen bedenkenswerten Einschätzungen, der den Zuschauer durch den Verzicht auf Ruhepunkte allerdings atemlos zurücklässt
Thematisch reizvolles, dramaturgisch und schauspielerisch nur bedingt überzeugendes Protokoll eines inneren Niedergangs: Florian Eichinger erzählt in »Die Hände meiner Mutter« von den Spätfolgen des Missbrauchs eines kleinen Jungen durch seine Mutter
Keine großen Dramen, sondern nur die kleinen, wahrhaftigen Nuancen eines traurigen, komischen und sogar ein bisschen romantischen Coming of Age unter erschwerten Bedingungen für einen schwarzen Jungen im weißen Heidelberg: »Morris aus Amerika«
Der Dokumentarfilm über den möglicherweise unschuldig wegen Doppelmordes in den USA inhaftierten Jens Söring fasziniert als Chronik eines mysteriösen Verbrechens und einer fatalen Liebe. Dabei nimmt »Das Versprechen« jedoch etwas zu stark die Position des seine Unschuld beteuernden Protagonisten ein
Jonathan kümmert sich auf dem Bauernhof aufopfernd um seinen krebskranken Vater. Der mürrische Mann hütet ein Geheimnis... Rührseliges Melodram mit schablonenhafter Figurenzeichnung, das allerdings mit hervorragender Bildgestaltung überzeugt
Eine über weite Strecken eher assoziativ gebaute Dokufantasie des Dänen Michael Madsen über den menschlichen Erstkontakt mit dem Außerirdischen. Bitte nicht mit M. Night Shyamalans gleichnamiger Horrorkomödie »The Visit – Eine außerirdische Begegnung« aus dem letzten Jahr durcheinanderbringen